Aliança Catalanas 'Remigration': echte Wende oder Kosmetik?
Die katalanische Unabhängigkeitspartei Aliança Catalana hat alle ihre bisherigen Ideen von ihrer Website gelöscht und setzt nun auf 'Remigration'. Eine Wende, die laut dem von Nutzer Emilio Goteras verlinkten Artikel von El Confidencial ihren Diskurs mäßigen soll. Aber auf Burbuja.info glaubt ihr das niemand: "Diese Verrückte ist genauso wie CIU-Junts-ERC", poltert KOLETA PODRIDA, während andere auf die Verantwortung der Unabhängigkeitsbewegung für die aktuelle Migrationslage hinweisen.
Die digitale Löschung und das neue Mantra
Der Thread beginnt mit einer Nachricht: Aliança Catalana hat ihre alten anti-einwanderungspositionen gestrichen und fördert nun die 'Remigration'. Emilio Goteras feiert das als national notwendig und kritisiert, dass nicht einmal Vox das fordert. Doch der Widerspruch lässt nicht lange auf sich warten. KOLETA PODRIDA verachtet den Wandel: "Sobald der jeweilige chánchez ihnen die Übertragung von Kompetenzen verspricht, rennen sie los, um die sozialistische Regierung zu wählen." Die Debatte dreht sich darum, ob die Vorsitzende Sílvia Orriols eine Dogmatikerin oder eine Opportunistin ist.
Unabhängigkeitsbewegung und Migrationsmitverantwortung
Mehrere Nutzer stellen fest, dass der katalanische Separatismus der Migrationspolitik Vorschub geleistet hat. KOLETA PODRIDA erinnert daran, dass sie das Misstrauensvotum gegen Rajoy unterstützten und in Marokko Büros eröffneten, um Einwanderer anzuwerben. "Jetzt müsst ihr kräftig an der Migrantenbrust saugen für den Rest, das habt ihr euch redlich verdient", urteilt sie. Andererseits stellt auyador die Verpflichtung infrage, die Werte des katalanischen Nationalismus zu teilen, während fluffy spottet: "Für AC bedeutet Remigration, sie nach Castellón umzusiedeln."
Dogmatismus oder Strategie?
Emilio Goteras verteidigt Orriols als "echte Dogmatikerin", die an das glaube, was sie sage. Doch I. de A. nennt sie "zionistisch und separatistisch (NOM)", ein Trick, damit die separatistische Herde nicht abdriftet. Der Thread mit nur 8 Antworten spiegelt eine allgemeine Skepsis wider: Wenige halten die Wende für aufrichtig. Die offene Frage ist, ob die 'Remigration' eine neue ideologische Linie ist oder nur eine Wahlkampfstrategie, um enttäuschte Wähler zu gewinnen.
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