Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Gehalt eines Lehrers in Spanien: 2.300 € im Monat, 4.313 € im Juni und Dezember
Ein Lehrer mit mehr als sechs Jahren Dienstzeit verdient in Spanien 2.300 € netto im Monat und 4.313 € im Juni und Dezember, die echte Zusatzzahlung liegt jedoch bei rund 2.000 €.
Das Gehalt eines Lehrers: 2.300 Euro im Monat und 4.313 Euro im Juni und Dezember
Ein Gehalt von 2.300 Euro netto im Monat und zwei Zahlungen von 4.313 Euro im Juni und Dezember. Das ist die Zahl, die die Debatte darüber angeheizt hat, wie viel ein Lehrer an öffentlichen Schulen in Spanien verdient, und zuerst muss klargestellt werden: Diese 4.313 Euro sind nicht das Weihnachtsgeld, sondern das reguläre Gehalt plus die Zusatzzahlung. Die Zusatzzahlung selbst liegt bei rund 2.000 Euro, also etwas unter einem normalen Monatsgehalt. Die Verwechslung ist nicht trivial, denn von ihr hängt ab, ob die Zahl wie ein Privileg wirkt oder einfach wie ein verbeamtetes Gehalt mit Dienstalter.
Die übliche Aufschlüsselung dieses Gehalts hat mehrere Ebenen. Da ist das Grundgehalt der Gruppe A1 für den Sekundarbereich, das in ganz Spanien gleich ist; der Dienstortzulage und der spezifische Zuschlag, die jedes Bundesland festlegt und bei denen zwischen den Regionen mehrere hundert Euro Unterschied bestehen; die trienios, eines alle drei Jahre; und die sens oder Fortbildungszuschläge, alle sechs Jahre. Dazu kommen Positionen wie Fachbereichsleitung, Schulleitungsaufgaben oder Klassenleitung. Seit den Kürzungen von 2010 enthält die Zusatzzahlung nur einen reduzierten Anteil des Grundgehalts und der trienios, weshalb sie unter dem regulären Monatsgehalt liegt.
Wie viel verdient ein Gymnasiallehrer mit Dienstjahren
Die Zahl von 2.300 Euro im Monat ist kein Einstiegsgehalt. Sie gilt für mehr als sechs Jahre Dienstzeit, laut der Rechnung, die in der Diskussion kursiert, und zu diesem Zeitpunkt haben trienios und sens bereits Gewicht. Mit weniger Dienstalter sinkt das Bruttogehalt. Mit zusätzlichen Funktionen steigt es. Die Spanne ist breit und hängt von der Autonomen Gemeinschaft ab, denn dort wird der spezifische Zuschlag festgelegt und damit ein großer Teil des Unterschieds zwischen Lehrern verschiedener Regionen.
Der Vergleich mit dem Privatsektor ist ein weiterer Punkt, der auftaucht. An staatlich subventionierten oder privaten Schulen lag die durchschnittliche Vergütung in den Vorjahren bei etwa 1.200 Euro im Monat, und in diesem Schuljahr wurden in einigen Fällen 1.600 Euro erreicht, mit dem Hinweis, dass das Einkommen über andere Wege aufgebessert werden muss. Die Lücke zwischen öffentlich und privat ist kein Detail: Sie erklärt, warum um öffentliche Stellen so hart gekämpft wird.
Die Debatte über Arbeitszeiten und den Stress des Lehrers
Die Diskussion spaltet sich in zwei Lager. Auf der einen Seite die, die sagen, das Gehalt sei zu wenig für die, die wirklich arbeiten, und zu viel für die, die nichts tun – mit dem Problem, dass man beide rechtlich nicht unterscheiden kann. Auf der anderen Seite die, die den Arbeitstag auf zwei echte Unterrichtsstunden reduzieren, den Rest verbringe man im Lehrerzimmer oder korrigiere zu Hause Aufgaben, die sich jedes Jahr wiederholen. Die Ironie über den Stress und den Druck der Stelle kommt mit einer Prognose daher: Niemand kündigt die Stelle, und vorher hängt man eine lange Krankschreibung an zwei Wochen Dienst über Weihnachten an.
Der Vergleich mit anderen Arbeitswelten erscheint sofort: Es gibt Leute, die acht Stunden mit geteilter Schicht und am Wochenende für 1.200 Euro arbeiten. Und andere verweisen auf eine Produktivitätsprämie für Beamte von 800 Euro zweimal im Jahr. Das Ergebnis ist eine Diskussion, die weniger um den genauen Betrag geht als darum, ob das öffentliche Lehrergehalt im Verhältnis zu den Anforderungen gut, schlecht oder mittelprächtig bezahlt ist.
Was die Zahl nicht klärt
Die aufgeschlüsselte Vergütung mit ihren trienios, sens und regionalen Zuschlägen liefert ein genaueres Bild als jede Schlagzeile. Aber sie beantwortet nicht die eigentliche Frage: Ob 2.300 Euro im Monat für eine Arbeit mit Berufung, Bürokratie und Korrekturen außerhalb der Dienstzeit ein angemessener Betrag sind oder eine Anomalie. Die vollständige Rechnung, Zahlung für Zahlung, zeigt überraschende Unterschiede zwischen den Regionen. Der Streit bleibt bestehen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (18 Antworten).
Gleiche Intelligenz, zwei Ergebnisse: 1.200 Euro als Schweißer in Spanien gegenüber 6.000 netto in Berlin. Umgebung, Sprache und Glück wiegen schwerer als das Talent.
Die Debatte zielt auf einen schlecht formulierten Vertrag, ein nicht eingeführtes Sicherheitssystem und eine politische Verantwortung, die niemand übernimmt.
Ein Forenbeitrag beschreibt junge Menschen, die wegen ihres Bildschirmalltags keine Beziehungen aufbauen können. Ohne Daten, die das belegen, ist es eine Meinung über digitale Einsamkeit.
Javier Barrios, Ehemann der bei dem Unfall in Urda (Spanien) umgekommenen Carmen, gibt den Toten die Schuld an einem 'Kapitalismus in der Hektik' und fordert, die Welt gemeinsam zu verändern.