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Jugendstaatsanwalt: Eltern bitten Spanien, ihre Kinder aufzunehmen
Die Eltern der Minderjährigen in Ceuta danken Spanien für die Aufnahme, so der Staatsanwalt. La Vanguardia präzisiert: nicht alle, aber viele riefen an.
Jugendstaatsanwalt: Eltern wollen, dass Spanien ihre Kinder aufnimmt
Kein einziger Elternteil hat angerufen, um sein Kind zurückzufordern. Im Gegenteil: Der Leiter der Jugendstaatsanwaltschaft erklärte, viele Eltern hätten angerufen und gesagt, sie fänden es "großartig", dass die deutschen... dass die spanischen Jugendschutzsysteme sich um ihre Kinder kümmern. Die Nachricht ist doppelt lesbar: Die erste Version der Zeitung, die sie veröffentlichte, sagte, "alle Eltern" hätten angerufen; später korrigierte sie zu "viele". Diese Nuance ist nicht unerheblich.
Der Staatsanwalt erklärte, die bislang befragten Minderjährigen wollten nicht nach Marokko zurück, sondern auf das spanische Festland. Und kein Elternteil habe angerufen, um die Rückgabe seines Kindes zu verlangen. Das verlagert die Debatte auf wirtschaftliches Terrain: Wenn Eltern ihre Kinder nicht nur nicht zurückfordern, sondern dafür dankbar sind, dass der spanische Staat ihre Erziehung übernimmt, wird das Jugendschutzsystem zu einer direkten Übertragung elterlicher Verantwortung auf den öffentlichen Haushalt.
Manche argumentieren, diese Haltung schaffe einen perversen Anreiz für weitere Ankünfte, und dass die spätere Familienzusammenführung die Unterbringung zum ersten Stein einer Versorgungskette machen würde. Auf der Gegenseite wird argumentiert, die Minderjährigen kämen allein an, in vielen Fällen aus Armut, und der Staat habe die Pflicht, sie zu schützen. Die historische Parallele zieht, wer sich erinnert, dass Familien im ländlichen Nachkriegsspanien ihre Kinder in die Stadt schickten, um sich dort durchzuschlagen.
Die Frage bleibt offen: Kann der spanische Staat diese Rolle als Ersatzvater weitertragen, ohne dass der Zustrom unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge weiter wächst?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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