Jugendlicher wegen Messerstecherei in Zaragoza verhaftet

Ein 22-Jähriger wurde in der Wohnanlage Miralbueno in Zaragoza erstochen. Die Polizei nahm einen 17-jährigen Nachbarn aus derselben Anlage fest.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die spanische Nationalpolizei hat einen 17-jährigen Minderjährigen als mutmaßlichen Täter des Todes eines 22-Jährigen festgenommen, der in einer Wohnanlage in Miralbueno, Zaragoza, erstochen wurde. Die Ermittlungen laufen weiter, während die Beamten nach der Waffe suchen und den Ablauf in den frühen Morgenstunden rekonstruieren.

Der gewaltsame Tod eines jungen Mannes in einer geschlossenen Wohnsiedlung in Miralbueno schlug innerhalb weniger Stunden von Nachbarschaftsschock zur Festnahme eines Verdächtigen um. Die Nationalpolizei bestätigte am Vormittag eine Festnahme, machte jedoch keine Angaben zu Alter oder weiteren Details, um die Ermittlungen nicht zu behindern. Laut **ARAGÓN DIGITAL** handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen **17-jährigen** Minderjährigen, der in derselben Siedlung wohnt, in der die Tat auf der Ronda del Ibón de Plan stattfand.

Die Mordkommission der Polizeipräsidiums von Aragón führt die Untersuchung fort, um das Geschehen in der Nacht zu rekonstruieren. Das forensische Team kehrte zur Anlage zurück, um weitere Spuren zu sichern, wobei ein Schwerpunkt auf der Wohnung des Festgenommenen liegt. Die Ermittler arbeiten daran, die benutzte Waffe zu finden, die bisher nicht aufgetaucht ist; erste Hypothesen deuten auf ein Messer oder ein Taschenmesser hin.

## Opfer lebte zwanzig Meter von Bank entfernt, wo er gefunden wurde

Das Opfer lebte mit seinem Vater im Treppenaufgang 1 der Nummer 26 der Siedlung. Der junge Mann wurde schwer verletzt auf einer Bank neben Treppenaufgang 3 entdeckt, nur etwa zwanzig Meter von seiner Wohnung entfernt. Eine Nachbarin, die ihren Hund ausführte, fand ihn sitzend vor und bemerkte eine andere Person, die neben ihm stand, so Zeugenberichte dieses Mediums. Sie alarmierte die Rettungsdienste.

Eine Streife der Lokalpolizei traf ein und begann Wiederbelebungsmaßnahmen, die später von den Feuerwehrleuten von Zaragoza mit einem mobilen Intensivtransportwagen fortgesetzt wurden. Trotz aller Bemühungen starb der junge Mann an seinen Beinwunden, die offenbar die Oberschenkelarterie durchtrennt hatten. Reste einer großen Blutlache waren am Mittag noch sichtbar, obwohl sie vom Hausmeister der Siedlung gereinigt worden war.

## Suche nach Waffe erstreckt sich auf Mülltonnen und Container

Die Suche nach der Waffe hatte in der Nacht begonnen und dehnte sich auf verschiedene Punkte in der Umgebung aus. Mehrere Papierkörbe und Container in der Nähe der Siedlung blieben am Vormittag versiegelt, während Beamte Orte inspizierten, an denen der mutmaßliche Angreifer nach der Tat vorbeigekommen sein könnte. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, wie der Streit begann und was in den Minuten vor dem Angriff geschah.

Nachbarn, die immer noch unter Schock stehen und nicht genau wissen, was passiert ist, sammeln sich in kleinen Gruppen innerhalb der Siedlung, um über das Geschehene zu sprechen. "Ich weiß nicht, was passiert ist, aber der Junge war nett, er verdiente kein solches Ende", sagte **Merche**, eine der Bewohnerinnen. "Er studierte einen Abschluss, er war ein guter Kerl", fügte eine andere Nachbarin hinzu. Die Nationalpolizei hält die Ermittlungen offen und hat offiziell keine weiteren Details zu den Umständen des Verbrechens veröffentlicht.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (7 Antworten).

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