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Jugendbanden in Palma, Spanien: Minderjährige zu Macheten-Kampf verabredet
Minderjährige von 15 und 16 Jahren verabredeten sich in Palma mit Messern und Macheten; Zeugen verhinderten eine Tragödie in der Calle Marqués de la Sénia.
Minderjährige von 15 und 16 Jahren verabreden sich in Palma mit Messern und Macheten
Die Gewalt von Jugendgruppen hat sich erneut auf den Straßen von Palma in Spanien gezeigt. Gegen 21:00 Uhr hatte sich eine Gruppe von Minderjährigen im Alter zwischen 15 und 16 Jahren in der Calle Marqués de la Sénia zu einer körperlichen Auseinandersetzung verabredet. Das schnelle Eingreifen mehrerer Passanten verhinderte, dass die Schlägerei in einer Tragödie endete, wie Zeugen berichteten. Der Vorfall, der als eine Abrechnung zwischen Banden beschrieben wird, wirft erneut Fragen nach den sozialen Kosten der Jugendkriminalität auf.
Minderjährige, Stichwaffen und improvisierende Zeugen
Die Szene vereint alle Klischees städtischer Gewalt: ein verabredetes Treffen, Stichwaffen und eine Menschenmenge, die nach ersten Informationen möglicherweise von Bürgern entwaffnet wurde. Es ist kein Einzelfall. In den letzten Monaten haben Jugendbanden – nicht nur lateinamerikanische – mehrere ähnliche Auseinandersetzungen in der Stadt verursacht. Der Unterschied: Diesmal verhinderte das Eingreifen der Anwohner ein Blutbad.
Die unbeantwortete Frage: Was wirkt?
Die öffentliche Reaktion schwankte zwischen Ironie und Resignation. Der Vergleich des Vorfalls mit einer Gladiatorenshow und der Vorschlag, eine Stierkampfarena bereitzustellen, stehen neben der Erkenntnis, dass die beteiligten Minderjährigen zunächst selbst Opfer eines Umfelds sind, das sie an sich reißt. Aber keine Analyse erklärt wirklich, warum Polizeiresourcen und Integrationsprogramme die Eskalation nicht stoppen können. Die unbequeme Zahl: Es wird weiterhin ohne verlässliche Daten über das tatsächliche Ausmaß des Phänomens diskutiert. Solange es keine Daten gibt, bleibt jede Maßnahme Improvisation.
Der Stadt bleibt die Frage, was jeder solche Vorfall kostet: an Ressourcen, im Gesundheitswesen, im Sicherheitsempfinden. Und vorläufig hat niemand eine Antwort.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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