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Jugendarmut in Spanien: ertragen mit Ironie und Zigaretten
"Mir geht's schlecht": So beschreiben junge Spanier eine Armut, die mit Zigaretten, Ironie und der Hoffnung auf eine Erbschaft ertragen wird. Ein Porträt der ausweglosen Prekarität.
Die Armut, die mit Ironie und Zigaretten ertragen wird
"Mir geht's schlecht." Die Antwort lässt keine Nuancen zu. Dahinter folgen eine Kette von Zigaretten, das Wort "Askese" und die Gewissheit, dass der einzige Zukunftsplan darin besteht, eine Wohnung zu erben. Es das tägliche Gespräch derjenigen, die aufgehört haben, in der Anstrengung einen Sinn zu suchen.
Askese als Euphemismus
Wenn Armut nicht gewählt wird, hört Askese auf, eine Tugend zu sein, und wird zur Verkleidung. Wer sagt, er lebe aus Notwendigkeit asketisch, sagt es mit Bitterkeit: Es ist kein Lebensstil, es ist ein Riegel. Der Witz über die Askese hilft, die Dinge zu ertragen, aber sie nimmt den Rauch der Zigaretten nicht weg, die eine nach der anderen angezündet werden.
Die Erbschaft als einziger Zukunftsplan
Der Kontrast ist grausam: Die Familie hat Geld, vielleicht eine Wohnung; aber wer als IT-Fachkraft arbeiten möchte, findet keinen Weg, sein Brot zu verdienen. Die Erbschaft funktioniert als Sicherheitsnetz, aber auch als Betäubungsmittel. In der meantime macht sich Nostalgie breit: Man denkt nicht mehr an Erlebnisse, sondern nur daran, dass nichts zusammenbricht und nichts bezahlt werden muss.
Bleiben nur Resignation und schwarzer Humor. Die Zigarette erlischt, und die Frage steht weiterhin im Raum: Was tun, wenn weder Anstrengung noch Ironie ausreichen, um aus dem Loch herauszukommen?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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