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Jacob Elordi: Der 'Cayetano'-Look, der die Meinungen spaltet
Jacob Elordi hat baskische Gesichtszüge und ist 1,96 m groß. Ein Teil des Internets vergleicht ihn mit dem klassischen Schickimicki-Typ aus Madrid. Realität oder Stereotyp?
Jacob Elordi, der australische Schauspieler, den viele für einen madrilenischen 'Cayetano' halten
Sieht Jacob Elordi aus wie ein Schickimicki-Madrilene? Seit sein Bild viral ging, besteht ein Teil des Internets darauf, dass der 'Euphoria'-Schauspieler genau in das Stereotyp des wohlhabenden 'Cayetano' aus der spanischen Hauptstadt passt. Die Theorie stützt sich auf seine Knochenstruktur, seine fast zwei Meter Körpergröße und einen Gesichtsausdruck, der manche an einen Salon-Psychopathen erinnert.
Die Fakten zu seinen baskischen Wurzeln
Elordis Phänotyp hat eine genealogische Erklärung. Die väterlichen Großeltern des Schauspielers waren Basken, sein Vater wurde im Baskenland geboren. Die Familie floh während des Bürgerkriegs nach Australien. Vor diesem Hintergrund wird spekuliert, dass er die spanische Staatsbürgerschaft über das Ley de Memoria Democrática (ein spanisches Gesetz, das Nachfahren von Exilierten einbürgert) beantragen und, wer weiß, bei der nächsten Wahl Vox wählen könnte. Die Ironie entgeht niemandem.
Der Vergleich mit dem 'Cayetano' aus Madrid
Die schärfsten Kommentare vergleichen sein Gesicht mit dem des klassischen Schickimicki-Kindes aus dem Madrider Barrio de Salamanca: kantige Gesichtszüge, ein distanzierter Blick und eine gewisse Überlegenheitsausstrahlung, die manche als Psychopathie deuten. Nicht wenige scherzen, er könnte in einem 'Remake' von American Psycho mitspielen, das in Madrid spielt. Die Diskussion kippt schnell in Richtung Genetik und iberischer Phänotypen, wobei die tatsächliche Faktenlage ist, dass Elordi 1,96 Meter groß ist —weit über dem spanischen Durchschnitt— und seine Mutter angelsächsischer Herkunft ist.
Fazit: Am Ende verrät die Debatte darüber, ob Jacob Elordi ein 'Cayetano' ist oder nicht, mehr über nationale Stereotype als über den Schauspieler. Während manche ihn als Klon eines Sprosses der Madrider High Society sehen, erinnern andere daran, dass ihn seine baskischen Wurzeln und seine internationale Karriere Lichtjahre von jeder Diskothek an der Serrano-Straße entfernt. Die Kontroverse sagt, wie fast immer, mehr über den Betrachter aus als über den Betrachteten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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