IU bringt Sperrung der Santander-Passage in Santander vor Gericht

Die Sperrung der Durchfahrt unter dem Bogen der Banco-Santander-Zentrale in Santander hat eine Buslinie gekappt und landet nach einer Anzeige von IU vor Gericht. Bushaltestellen und…

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Sperrung der Santander-Passage in Santander landet vor Gericht

Wie viel öffentlichen Raum kann sich eine Bank nehmen, bevor jemand protestiert? In Santander kam die Antwort in Form eines Gerichtsverfahrens. Die Sperrung der Durchfahrt unter dem Bogen der Banco-Santander-Zentrale, die eine Buslinie außer Betrieb gesetzt hat, ist nach einer Anzeige von Izquierda Unida (eine spanische Linkspartei) nun gerichtlich anhängig.

Die Partei ist die einzige, die das Thema wieder aufgegriffen hat: Die Gerichte prüfen nun die Besetzung eines Raums, der als öffentlich gilt. Währenddessen spüren die Anwohner die alltäglichen Folgen: gestrichene Bushaltestellen und verschwundene Parkplätze. Das Argument ist allerdings nicht auf die Bank beschränkt: Es ist dasselbe Handbuch der Schnell-Fußgängermachungen, die den Anwohnern so sehr schaden und der Terrasse der jeweiligen Bar so sehr nützen.

Bleibt die städtebauliche Frage: Gehörte das Zwischengeschoss, das nun die Last des Bogens trägt, zum genehmigten Umbauprojekt? Und bleibt die politische: Die anderen Parteien, so die Fakten, haben weggeschaut. Nur eine hatte Lust, bis vor Gericht zu gehen.

Allerdings hat dieser Bogen zwei Seiten: San Emeterio auf der einen, San Celedonio auf der anderen. Mal sehen, welcher der beiden Schutzheiligen beim Urteil eine Hand mit anlegt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (29 Antworten).

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