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Ist VOX in der Migrationspolitik nicht hart genug?
Die spanische Partei, die sich mit anti-migrationsrhetorik profiliert hat, erhält Kritik aus dem eigenen Wählerlager: Gefordert wird eine noch härtere Linie. Die Debatte über die…
Warum manche Wähler VOX in der Migrationsfrage als zu weich sehen
Das Paradox wiederholt sich am Rand des rechten Lagers in Spanien: Die Partei, die ihre Botschaft auf Migrationskontrolle aufgebaut hat, ist für einen Teil ihrer potenziellen Basis zu zahm. Ein kürzlicher Austausch in sozialen Medien zeigt das schonungslos: Ein Teilnehmer lehnt das VOX-Etikett ab, fordert aber härtere Maßnahmen gegen Migration, insbesondere gegen Menschen in gering qualifizierten Jobs wie der Essenszustellung.
Die Beschwerden beschränken sich nicht auf den Arbeitsmarkt: Auch Sozialleistungen und die Wahrnehmung, dass Migranten „die Lebenshaltungskosten hochtreiben“, werden angeprangert. Dem halten andere Stimmen entgegen, dass solche Kritik Unsicherheit oder Vorurteile verberge – ein Lieferbote, der mehr verdient als der Durchschnittsbürger, sei ein Symptom einer verzerrten Wirtschaft, nicht einer Invasion.
Die Debatte offenbart zudem den ausdrücklichen Wunsch nach einer „echten harten Rechten“, einem Raum, den VOX aus Sicht einiger nicht vollständig besetzt. Verschwörungstheorien und Misstrauen gegenüber Institutionen klingen ebenfalls an: Verweise auf „30.000 neue Mitglieder“ und den CNI (Spaniens Geheimdienst) als Zensor von Nachrichten deuten auf einen Nährboden für Extremismus hin.
Die Schlussfolgerung, die über dem Gespräch schwebt, ist unbequem für VOX: Die Rhetorik der Partei mag bestimmte Positionen normalisiert haben, aber sie hat diejenigen nicht für sich gewonnen, die weitergehen wollen. Bewegt sich die Partei nicht, könnte ein anderer ihren Platz einnehmen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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