Irene Montero dreht Video bei Protest und wird rausgeworfen

Irene Montero drehte bei einer Demonstration ein Video und wurde des Platzes verwiesen. Kritiker werfen ihr Heuchelei vor: Verteidigung des Öffentlichen bei privater Schulbildung der eigenen Kinder.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Irene Montero bei Protest gefilmt und von Demonstration verwiesen

Irene Montero drehte während einer Demonstration ein Video, vermutlich um ihr Social-Media-Profil zu füttern. Die Geste wurde teuer: Sie wurde des Platzes verwiesen. Die Nachricht macht im Netz die Runde, und die Kommentare schonen niemanden.

Kritik am Kontrast zwischen Rede und Praxis

Was am meisten auffällt, ist nicht das Video selbst, sondern die Reaktion der Zuschauer. Die meisten sind sich einig: Die ehemalige Gleichstellungsministerin hat sich blamiert. Ihr Eintreten für die öffentliche Bildung kollidiert damit, dass ihre Kinder laut Berichten Privatschulen besuchen. Eine schwer verkaufbare Kombination.

Ein Video, das nicht einmal die eigenen Anhänger überzeugt

Kritische Stimmen sagen, solche Aktionen seien eher Pose als Überzeugung. „Wieder ein Tag mit Stimmenverlust“, fasst es mancher zusammen. Statt zu mobilisieren, hat das Video nur den Skeptizismus gegenüber einer politischen Klasse genährt, die – egal wie man es dreht – einfach nicht bei den Leuten ankommt. Der Rauswurf war die Krönung.


Unklar ist, ob der Verweis wegen der Aufnahme oder wegen eines Zwischenfalls erfolgte. Der Schaden ist aber schon da: Die Geste hat sich gegen sie gewendet. Mit solchen Auftritten wird Montero in den Umfragen kaum wieder aufholen.

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