Interdimensionale Wesen in Barcelona: 100 % Helligkeit und Glaube

Volle Helligkeit, digitales Rauschen und Pareidolie: So entstehen die Fotos interdimensionaler Wesen im Fall Manuel in Barcelona

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Fotografien interdimensionaler Wesen: 100 % Helligkeit und Glaube

Kann man mit einem gewöhnlichen Handy in einem Keller in Barcelona ein interdimensionales Wesen fotografieren? Laut dem Material des sogenannten Falls Manuel: ja. Geister und nicht-menschliche Präsenzen wurden 2018 mit einem Samsung SM-G935F und einem iPhone X festgehalten – zwei völlig gewöhnliche Telefone. Danach genügt es, Kontrast, Schatten und Temperatur nachzubessern, damit die Gestalt hervortritt. Neun Monate in den Räumen, Psychophonien und mehrere Zeugen vervollständigen die Geschichte.

Der Keller: ein unterirdischer Fluss, Rituale und der Bürgerkrieg

Die Erklärung des Phänomens ist nicht optischer, sondern tellurischer Natur. Der Ort war ein Keller – symbolisch die Unterwelt –, unter dem ein unterirdischer Fluss verläuft. Wasser speichert in der esoterischen Vorstellungswelt Flüssigkeiten, und Feuchtigkeit, so die Behauptung, vervielfacht die Phänomene im Vergleich zu trockenen Klimata. Dazu kommen eine frühere rituelle Nutzung, ein vor der Bar bestehender Kultort und Bürgerkriegstote im Gebäude. Die Krönung: Der Autor schreibt sich selbst mediumistische Fähigkeiten zu.

Der Filter, der fast alles erklärt

An dieser Stelle bricht die Geschichte zusammen. Die Helligkeit in dunklen Bildbereichen auf 100 % zu erhöhen, offenbart nichts: Sie erzeugt digitales Rauschen, farbige Flecken und wäscht die Schwarztöne zu Brei aus. Die Pareidolie erledigt den Rest, denn das Gehirn findet Gesichter, wo nur Körnung ist. Zur Verteidigung heißt es, es würden „ein oder zwei" Parameter verwendet, nie sechs gleichzeitig, und die Originaldateien würden auf USB-Stick kostenlos an jeden herausgegeben, der sie anfordert. Die technische Analyse, was mit dem Bild genau passiert, wenn man diese Werte erzwingt, macht aus der Diskussion mehr als einen Glaubenskrieg.

Niemand vom Mysterium antwortet

Der Autor gibt zu, an Iván Martínez, an Cuarto Milenio und an Enrique de Vicente geschrieben zu haben. Schweigen. Er führt das Schweigen auf die Ferien zurück und kündigt an, es in ein paar Wochen erneut zu versuchen.

Der USB-Stick ist kostenlos. Im Moment hat ihn er.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (17 Antworten).

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