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INE-Geldstrafen in Spanien: Gesetz auf dem Papier, in der Praxis leicht zu umgehen
Bußgelder des spanischen Statistikinstituts INE sind gesetzlich vorgesehen, doch die Umfrage zu vermeiden ist offenbar leichter als gedacht. Erfahrungen und Tipps.
INE-Umfragen: Eine Pflicht, die sich mühelos umgehen lässt
Das spanische Statistikinstitut Instituto Nacional de Estadística (INE) kann Bußgelder verhängen, wenn man seine Umfragen nicht beantwortet. Das Gesetz sieht es vor. Die Praxis sieht jedoch anders aus. Wer sich die Erfahrungen der Empfänger seiner Einschreiben genauer ansieht, findet Leute, die die Briefe zerrissen haben, andere, die dem Prüfer die Tür vor der Nase zugeschlagen haben, und einen ehemaligen Mitarbeiter der Behörde, der empfiehlt, sich schwer auffindbar zu machen.
Das INE verschickt zunächst E-Mails, dann Einschreiben mit detaillierten Hinweisen auf Sanktionen und Strafen, doch wenn sich der Befragte wehrt, übergehen die Beamten, die für die Bußgelder zuständig sind, den Fall einfach. Manche erhielten zwei eingeschriebene Vorladungen, und es geschah nichts; andere ignorieren die Benachrichtigungen seit Jahren. Manche sehen in Unternehmensumfragen eine verdeckte Kontrolle, gestützt auf eine Gesetzgebung, in der Bußgelder noch in Peseten angegeben sind. Ein Detail, das alles sagt.
Die Frage, die im Raum steht, ist unbequem: Wenn das INE weiß, dass sein Zwangssystem kein Papier wert ist, warum gibt es dann weiterhin Geld für Zustellungen aus? Vielleicht geht es gar nicht um Daten, sondern darum, die Fiktion aufrechtzuerhalten, dass die Pflicht existiert. Oder sie hoffen einfach, dass das nächste Opfer nicht weiß, wie man sich entzieht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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