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Impfung von Migranten in Ceuta entfacht Spaniens Abschiebedebatte neu
Mónica García hat die spanischen Regionen zur Impfung der Migranten in Ceuta einberufen. Die Maßnahme entfacht die Debatte über Abschiebung und öffentliche Gesundheit neu.
Impfung von Migranten in Ceuta: Die Maßnahme, die die Debatte entfacht
Das von Mónica García geführte Ministerium hat die autonomen Gemeinschaften Spaniens zur Impfung der irregulären Migrantenbevölkerung in Ceuta einberufen. Die offizielle Begründung ist das epidemiologische Risiko in der Autonomen Stadt. Der Schritt kommt für diejenigen, die die Abschiebung priorisiert wissen wollten, wie ein Schlag ins Gesicht – ein Verfahren, das vor Ort deutlich langsamer voranschreitet als das Bicho.
Eine Entscheidung für die öffentliche Gesundheit, die zur politischen Zwickmühle wird
Angesichts der blockierten Verfahren lässt sich die gesundheitliche Logik schwer bestreiten: Wenn die meisten dieser Migranten ohnehin auf die Halbinsel verteilt werden, verhindert eine Impfung im Vorfeld, dass sich das Problem mit ihnen verbreitet. Dieses rein sachliche Argument vertreten auch die Befürworter der Maßnahme innerhalb der eigenen Regierung. Die weniger wohlwollende Lesart deutet die Ankündigung dagegen als Magnet: Wer weiß, dass er über den Zaun kommt, geimpft wird und nicht zurückgeschickt wird, sendet an die Schleusernetzwerke gerade keine abschreckende Botschaft.
Der Preis einer späten Vorsichtsmaßnahme
Der dringende Appell kommt nach Wochen, in denen Ceuta den Druck allein geschultert hat. Manche Stimmen merken an, dass bei früherer Planung der Immunisierung jetzt keine kurzfristig einberufene Konferenz der Gesundheitsminister nötig wäre. Doch in dieser Debatte stellt niemand die Impfstoffe infrage, sondern nur die Reihenfolge der Prioritäten: zuerst die Gesundheit oder zuerst die Grenze? Derweil meldet sich eine weitere, kleine aber laute Strömung zu Wort, die die Sicherheit der injizierten Substanzen bezweifelt.
Das Einzige, was in diesem Schlagabtausch niemand bestreitet, ist, dass das epidemiologische Risiko bereits vor Monaten bestand. Es brauchte nur die Ankunft von Hunderten Menschen, damit sich die administrativen Eilbedürfnisse mit den gesundheitlichen decken.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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