Iker Jiménez und DANA: Horizonte erreicht 13,2 % Marktanteil

Horizonte erzielte in Spanien 13,2 % Marktanteil und über 3 Millionen Zuschauer, während Experten die Bürokratie der DANA-Katastrophe kritisierten.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Iker Jiménez und DANA: Horizonte erreicht 13,2 % Marktanteil
Horizonte verwandelt das DANA-Management in ein Studio mit 3 Millionen Zuschauern

Ein Feuerwehrmann bricht im Studio in Tränen aus. „Sie ließen uns nicht handeln, sie ließen uns nicht rausfahren, sie ließen uns keine Leben retten“, sagt er unter Tränen. Ihm gegenüber lenkt ein Bauingenieur den Blick auf das Schmerzliche: die Bürokratie, die Entscheidungsträger ohne technisches Fachwissen und die Abrisse, die niemand versteht. Es ist keine gewöhnliche Nachrichtensendung. Es ist Horizonte, die Sendung von Iker Jiménez bei Cuatro, und diese Mischung aus rohen Zeugnissen und technischen Daten hat das Management der DANA-Katastrophe in Valencia ins Zentrum des allgemeinen Fernsehens gerückt.

Iker Jiménez widmete die Sendung einer逐一lichen Prüfung der Medien, die ihn in den Tagen zuvor angegriffen hatten. Er nannte angebliche Falschmeldungen, die von linken Blättern wie ElPlural veröffentlicht wurden, und dankte für die Unterstützung in den sozialen Medien, als die Kritik am lautesten war. Eine Sendung, die für ein allgemeines TV-Format in den Redaktionsstuben mit Bestnoten bewertet wurde.

Was in Horizonte über die DANA diskutiert wurde

Das Studio versammelte technische Profile, die selten in Mainstream-Sendungen auftreten: Isaac Moreno Gallo, Bauingenieur, Geograph und Historiker, Autor von Dokumentationen über römische Strukturen, und Lorenzo Ramírez, ein renommierter Ingenieur, im Gegensatz zu anderen Kommentatoren, denen vorgeworfen wird, nie über das Abitur hinausgekommen zu sein. Das Gespräch wandte sich dem Paradigmenwechsel aus den USA zu, mit der These, dass bestimmte Angriffe auf die Sendung Teil eines Kampfes um die Deutungshoheit sind.

Manche fassen es mit Sarkasmus zusammen: Wenn ein Bauingenieur für bestimmten Journalismus ein „Schwager“ (ein unqualifizierter Laie) ist, liegt das Problem nicht beim Ingenieur. Die entstandene Kluft, so argumentieren sie, sei anti-proge mitten im Herzen der Manipulationsmaschinerie. Im Vergleich zu den üblichen Nachrichtensendungen wird hier ohne Scheu verglichen, und die Branche, die den Wandel begrüßt, fordert, dass man die Sendung nicht mehr in einen Topf mit Propagandamedien werfe.

Die Umleitung des Turia und das Projekt, das vor 20 Jahren angeblich verworfen wurde

Einer der häufigsten Bezugspunkte ist die Umleitung des Flusses Turia, ein Ingenieurbauwerk, das Tausende Leben in Valencia rettete und das, wie im Studio behauptet wurde, vor zwei Jahrzehnten aus politischen Gründen verworfen wurde. Der Vorwurf ist direkt: Bürokratie mit unfähigen Leitern und sinnlose Abrisse stehen hinter einer vermeidbaren Tragödie.

Die eingeladenen Ingenieure wiesen auf die Befehlskette hin, auf das Fehlen schriftlicher Verantwortlichkeit und auf die Gewohnheit, dass derjenige, der einen absurden Befehl ausführt, den Tag mit beschmutzten Händen beendet, ohne dass jemand die Kosten trägt. Die Forderung, dass Befehle schriftlich erteilt werden müssen, um Verantwortlichkeiten klären zu können, wurde zu einem der am stärksten betonten Punkte der Sendung.

Der Reichweitenrekord von Horizonte

Die Sendung erreichte einen Marktanteil von 13,2 % und übertraf 3 Millionen Unique Viewer, ihr bestes historisches Ergebnis. Ein Datum, das jene irritiert, die erwartet hatten, dass die Verschleißkampagne das Format beenden würde. Mitten im Streit verteidigte Ana Rosa Quintana Iker Jiménez. Und bereits zum Abschluss der Sendung griff eine Mitarbeiterin diejenigen an, die die DANA-Opfer als „Faschos“ bezeichnen.

Die betonte Paradoxie: Mitten in der Verschleißkampagne erreichte die Sendung ihren besten Wert. Im Fernsehen funktioniert der Medienboykott oft genau andersherum als geplant. Hier gab es keine Ausnahme.

Warum wird den Medien vorgeworfen, Iker Jiménez’ Sendung anzugreifen?

Die am häufigsten wiederholte Hypothese besagt, dass die Sektoren, die sich bedroht fühlen, nach Klärung der politischen Lage in den USA zur Offensive übergegangen sind, um ihre Interessen zu verteidigen, und dass sie sich dabei entblößen, wenn sie die Nerven verlieren. Der Moderator selbst wollte den Kreis schließen, indem er die ihn angreifenden Medien nannte und denen dankte, die ihn in den sozialen Medien unterstützten.

Nicht alle kaufen dieses Narrativ. Ein Teil des Publikums erinnert daran, dass er bis zur Lächerlichkeit maskenträgerisch und impfbefürwortend war, und behauptet, all dies sei nur Nebel und Spiegelfechterei, um das Publikum zu unterhalten. Wenn es wirklich gefährlich wäre, argumentieren sie, hätte er keine Sendung im Fernsehen. Dies ist die klassische These der kontrollierten Dissidenz: Man gibt Zucker und Peitsche, Fetzen ohne tiefere Wahrheit.

Dagegen steht das Argument, dass er die Debatte eröffnete, als staatliche und staatsnahe Medien Panik und lückenlose Propaganda verbreiteten. Die Schlussfolgerung dieses Lagers: Eine solche Sendung ist besser als zehn übliche Nachrichtensendungen.



Hier bleibt das irritierende Faktum. Die Sendung, die durch ihre Kritiker sterben sollte, erreichte ihren besten historischen Zuschauerekord. Die Frage ist nun nicht mehr, ob Iker Jiménez unbequem ist, sondern wen es interessiert, dass er so wahrgenommen wird.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (371 Antworten).

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