Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
„Ich war mein ganzes Leben lang Hikikomori“, erzählt ein Forist im Park
Ein Forist ist in einem Park und erzählt davon: Das Gespräch kommt vom bevorstehenden Wetter zu dem Satz, der alles erklärt, „ich war mein ganzes Leben lang Hikikomori“.
Im Park sein heilt den Rückzug nicht: der erwachsene Hikikomori
Jemand ist in einem Park, macht ein Foto, sucht eine Ente, die nicht auftaucht, und erzählt davon. In wenigen Zeilen geht es vom bevorstehenden Wetter zu einem Satz, der alles andere einordnet: „Ich war mein ganzes Leben lang Hikikomori“. Das ist kein Fauxpas: Es ist die Art, wie der Schreibende sein eigenes Leben beschreibt.
Die automatische Antwort: ein Hobby suchen
Auf diese Art von Rückzug antwortet einer im Thread nach dem Lehrbuch: Hobbys pflegen, mal etwas trinken gehen, sich mit Leuten treffen, die dieselben Interessen haben. Die Überlegung hat ihre Logik: Im selben Gespräch wird daran erinnert, dass jemand, der jahrelang eingeschlossen war, keine Freunde sucht, sondern Gesellschaft mit gemeinsamen Interessen. Wer sagt, er habe Heimhobbys ausprobiert, antwortet, dass sie den Kopf beschäftigen, dass sie ihm aber am Ende zum Ekel werden.
Die unbequeme Antwort: die Leere ist längst die Biografie
Die andere Antwort bestreitet das Vorige nicht, sondern erklärt es für unzureichend. Wer sagt, er habe diesen Rückzug gelebt, hält fest, dass, wenn die Isolation Jahrzehnte dauert, kein Hobby das Loch überdecken kann: Der Rückzug ist keine Phase mehr, sondern wird zur Identität. Am Grund des Austauschs zeigt sich, was ein anderer Teilnehmer erzählt: dass er außerhalb des Arbeitsmarktes steht, ohne Arbeit und ohne Partner. Niemand legt Beweise vor, die die Diskussion beenden.
Vor diesem Hintergrund ist jede Prognose fragil. Wenn Isolation erst gemessen wird, wenn sie bereits chronisch ist, wird der nächste Gang in den Park für jemanden auch das erste Mal sein. Und vermutlich mit weniger Leuten, die hinschauen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (24 Antworten).
Das anonyme Geständnis eines spanischen Rechtswählers über seine Anziehung zu einer linken Politikerin löst eine Flut von Beleidigungen aus und offenbart das Tabu politischer Begierde.
Eine Frau ohne Haare wird im Netz Opfer grausamer Spottattacken. Der doppelte Standard zwischen den Geschlechtern bei der Kritik am Aussehen besteht weiter. Wir beleuchten das Phänomen.
Die Kombination aus Lorazepam, Bier und Tabak ist trotz ernster Gesundheitsrisiken zu einem täglichen Ritual geworden. Eine Analyse eines besorgniserregenden Trends.
Benzin bei 2 Euro pro Liter, ein Hund, der 15 Jahre leben wird, und eine geänderte Prüfung: das Dilemma, mit 50 auf dem Land den Führerschein zu machen.