Ibai nimmt 800.000 € bei La Velada del Año ein: Geschäft oder Risiko?

Ibai Llanos nimmt bei La Velada del Año 12,8 Millionen ein, nachdem er 11,9 Millionen ausgegeben hat. Der Nettogewinn nach Steuern liegt bei 400.000 €. Geschäft oder Risiko?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Ibai holt 800.000 € aus La Velada del Año: das Streaming-Geschäft in Zahlen

11,9 Millionen Euro für eine Box- und Unterhaltungsevent auszugeben, um 12,8 Millionen Euro Einnahmen zu erzielen, lässt eine Marge von 800.000 €. Das ist die Rechnung, die aus La Velada del Año, dem Megaevent von Ibai Llanos, durchgesickert ist. Eine Rendite von 6,7 % auf den Gesamtaufwand, die nach 50 % Steuern bei rund 400.000 € netto bleibt. Die Debatte ist eröffnet: Ist das ein Erfolg oder ein unverhältnismäßiges Risiko für den Geldbeutel des Content-Creators?

Die Zahlen hinter den 12 Millionen Ausgaben

Der auffälligste Posten im Budget sind die 5 Millionen Euro für technische Produktion. Ein Betrag, an dem manche Analysten zweifeln und auf mögliche Firmenstrukturen verweisen, um die Steuerlast durch Subunteraufträge an eigene Unternehmen zu senken. Der Rest des Geldes verteilt sich auf die Infrastruktur des Stadions, Gagen der Kämpfer, Logistik und Promotion. Auf der anderen Seite stehen die Einnahmen: Tickets, Übertragungsrechte und Sponsoren. Unter letzteren sticht InfoJobs hervor, dessen Präsenz bei einem Amateurboxevent so manchen überrascht hat.

Rundes Geschäft oder Skaleneffekt?

Manche sind der Ansicht, dass der eigentliche Gewinn nicht in der direkten Erfolgsrechnung liegt, sondern im Marketing: Ibai macht für sich selbst Werbung und legt die Grundlage für künftige Events. Aus dieser Sicht wären die 800.000 € netto fast ein Bonus. Andere sehen hingegen ein enormes Risiko: Der Creator hat das Geld nicht aus eigener Tasche bezahlt — finanziert haben es die Sponsoren und der Ticketverkauf —, aber die persönliche Belastung und der Druck, ein Event dieser Größenordnung zu organisieren, sind nicht zu unterschätzen.

Zu allem Überfluss schwebt der Schatten des spanischen Finanzamts (Hacienda) über dem Gewinn. Mit einem effektiven Steuersatz von nahezu 50 % blieben für Ibai am Ende rund 400.000 €. Ein Betrag, der für die meisten ein Traum wäre, der sich im Kontext einer Investition von 12 Millionen für manche aber zu wenig und für andere nach viel anfühlt. Die verstörende Schlussfolgerung: Eine Rendite von 6,7 % ist eine typische Marge für Großunternehmen, doch da es sich um ein einmaliges Event ohne klare Skalierbarkeit handelt, scheint das Risiko unverhältnismäßig.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (10 Antworten).

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