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Hohe Wohnkosten vertreiben Beamte aus Málaga
Steigende Immobilienpreise in Málaga zwingen Beamte zur Abwanderung. Nur wenige A1-Beamte können sich die Stadt leisten.
Ein frisch verbeamteter Kunstlehrer, der eine Stelle in Málaga erhalten hat, plant bereits wieder abzureisen. Nicht die Arbeit schreckt ihn, sondern die hohen Immobilienpreise. Sein Fall, berichtet von Málaga Hoy, verdeutlicht ein wachsendes Problem: Staatsbedienstete mit sicherem Job, aber moderatem Gehalt finden in einer Stadt keinen Platz, in der Wohnraum extrem teuer ist.
Öffentlicher Dienstgehalt reicht nicht für Miete
In wirtschaftlichen Diskussionen wird oft eine Zahl genannt: Nur zwei Beamte der Besoldungsgruppe A1 können in Málaga ohne finanzielle Sorgen leben, wenn sie keine Eigentumswohnung besitzen. Der Rest muss sich Wohnungen teilen, gibt einen Großteil des Gehalts für Mieten aus oder sucht mühsam am Stadtrand. Die Arbeitsplatzsicherheit durch eine Verbeamtung, so heißt es, kompensiert den finanziellen und logistischen Aufwand nicht mehr.
Von Lehrerwohnungen zu öffentlich gefördertem Wohnraum
Die Debatte ist nicht neu. In den 1940er und 1950er Jahren baute der Staat Wohnungen für Lehrer und förderte kostengünstigen öffentlichen Boden für Beamte. Diese „Lehrerwohnungen“ dienen heute wieder als Vorbild, wenn erschwinglicher Wohnraum für Staatsbedienstete gefordert wird. Manche sehen darin den einzigen Ausweg; andere argumentieren, dass das Problem nicht durch korporative Privilegien gelöst werden kann.
Der überraschende Fakt: Beamte sind nicht wohlhabend, auch wenn manche das vermuten. Und doch rettet selbst die Jobsicherheit nicht vor den hohen Lebenshaltungskosten. Málaga sieht unterdessen jene gehen, die gerade erst ihre Prüfung bestanden haben. Wenn die Preise nicht sinken, könnte sich der nächste Kandidat gar nicht erst bewerben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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