Halbe Million Euro für sexuelle Gesundheit in Marokko: Priorität oder Verschwendung?

Eine halbe Million Euro aus öffentlichen Mitteln für Programme zur sexuellen Gesundheit in Marokko löst die Debatte über Effizienz und Transparenz der Entwicklungshilfe erneut aus.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Eine halbe Million Euro für 'sens Gesundheit' in Marokko: Entwicklungshilfe oder neuer Posten für Profiteure?
Dass die spanische Entwicklungszusammenarbeit eine halbe Million Euro für Programme zur sens Gesundheit in Marokko bereitstellt, mag wie eine lobenswerte Initiative klingen. Doch im Kontext der Milliarden, die Europa jährlich in das nordafrikanische Land pumpen, drängt sich die Frage auf: Ist das Effizienz oder reine Symbolpolitik?
Der Posten, der aus den Entwicklungshilfemitteln stammt, wird als Projekt zur "sens Gesundheit" präsentiert. Allerdings nähren mangelnde Transparenz und die hartnäckige Korruption in Marokko die Misstrauen. Während Straßen und andere Infrastrukturprojekte astronomische Summen erhalten, fällt dieser kleine Etatposten durch seine Spezifität auf.
Vielleicht muss man sich neben Straßen und Häfen auch um die sens Gesundheit kümmern, selbst wenn der Begriff wie ein Euphemismus klingt. Fest steht: Angesichts der aktuellen Kürzungsphase und des Schattens der Korruption wäre es nicht überraschend, wenn solche Posten irgendwann unter die Lupe der Rechnungshöfe geraten. Oder vielleicht versickern sie im selben schwarzen Loch wie so viele andere Kooperationsmittel.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (19 Antworten).

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