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Großbritannien: 2.019 Hundeangriffe auf Postboten in einem Jahr, 38 pro Woche
Royal Mail verzeichnet 2.019 Hundeangriffe auf Postboten in 2025/26: 38 pro Woche, 52 % an der Haustür. Das „Er beißt nicht, er spielt nur“ in Zahlen.
2.019 Hundeangriffe auf Postboten im letzten Jahr: Die Zahl, die das „Er spielt nur“ widerlegt
Wie oft haben Sie schon „Er beißt nicht, er spielt nur“ gehört, während ein Hund auf den Postboten losgeht? Royal Mail hat gerade die Daten für 2025/26 veröffentlicht, und der Mythos zerfällt in Zahlen: 2.019 Angriffe, 38 pro Woche. Die gute Nachricht: Das ist ein Rückgang von 8 % gegenüber dem Vorjahr. Die schlechte: Die Aufschlüsselung zeigt, wo es wirklich passiert.
52 % der Angriffe (1.048) ereignen sich an der Haustür, 4 % mehr als im Vorjahr. Weitere 25 % (511) im Garten, auf dem Weg oder im Hof. Und 324 Verletzungen kommen direkt durch den Briefschlitz. Ja, der Hund wartet auf der anderen Seite, als wäre es eine Essenslieferung. Es ist nicht so, dass sich der Bote „dorthin begibt, wo er nicht hingehört“: Es ist der Hund, der sein Territorium verteidigt.
Die beruflichen Folgen sind brutal: 3.442 Krankschreibungstage, in einem Fall mehr als 300 Tage. 61 schwere Verletzungen, allerdings ein Rückgang von 74 im Vorjahr. Die körperliche Realität eines Postboten umfasst den Umgang mit Tieren, die laut ihren Besitzern „noch nie so etwas gemacht haben“.
Die Debatte darüber, wie Zusteller geschützt werden können, ist nicht neu. Während Australien seine Postboten bereits mit speziellen Abwehrsprays ausstattet, bleibt das Problem in Großbritannien an Türen und in Gärten bestehen. Manche fordern drastische Maßnahmen, andere erinnern daran, dass der Hund in der Verantwortung des Besitzers liegt. Fest steht: 38 Angriffe pro Woche sind kein „Spiel“.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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