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Google macht SEO schwerer: Penguin 2.1 und das Ende des Keyword-Tools
Penguin 2.1 fegt minderwertige Links weg und das kostenlose Keyword-Tool ist verschwunden: Unternehmer suchen nach bezahlten Alternativen, um Keywords zu finden.
Google macht SEO schwerer: Penguin 2.1 und das Ende des Keyword-Tools
Die SEO-Branche durchlebt eine frostige Phase. Mit dem frisch ausgerollten Penguin 2.1 hat Google dem minderwertigen Links den Gar ausgemacht und die halbe Branche auf der Suche nach Alternativen zurückgelassen, um Keywords zu finden und ihr Backlink-Profil zu bereinigen. Die Grundklage ist einstimmig: Das kostenlose Keyword-Tool, das jahrelang als Kompass diente, gibt es nicht mehr, und wer brauchbare Daten will, muss nun in die Tasche greifen.
Aus für das altbewährte Keyword-Tool
Nostalgie bezahlt keine Rechnungen. Jahrelang genügte es, das Google-Tool zu öffnen, um Suchvolumen und Wettbewerb zu sehen; jetzt ist diese Abkürzung geschlossen und der durchschnittliche Unternehmer muss sich durch bezahlte Suiten wühlen. Der am häufigsten geäußerte Wunsch klingt fast wie eine Klage: Bringt das klassische Keyword-Tool zurück. Anzeichen dafür gibt es keine.
Die Lücke füllen Drittanbieter-Tools, einige mit Preisen für Großkunden. Link Research Tools, die Suite von Christoph C. Cemper, ist das Beispiel, das die Runde macht: ein Set von Online-SEO-Tools mit einem Vorzeigebaustein, Link Detox, der das Linkprofil prüft und die toxischen Links markiert. Das Problem ist der Preis: Manche halten ihn für einen Selbstständigen schlicht unerschwinglich.
Die Testversion als Überlebenstrick
Der Trick, der weitergegeben wird, ist die kostenlose Testphase. Die Trial-Version erlaubt nur eine einzige Analyse pro Konto, wer also mehrere Websites prüfen will —die eigene und die der Konkurrenz— muss Konten häufen oder zur Kasse gehen. Der Einstiegsplan liegt bei rund 99 Euro, ein Preis, der mit einem einfachen Argument verteidigt wird: Wer die bösartigen Links entfernt, steigt im Ranking. Zumindest in der Theorie.
Die vollständige Berechnung, welche Links das Fallbeil verdienen und welche gerettet werden, entscheidet das Spiel, und dort liefert das Tool einen Bericht mit Dutzenden klassifizierten Backlinks. Diese feine Aufschlüsselung ist es, die viele nicht öffentlich teilen.
Penguin 2.1 und das Linkschlachten
Das Update richtet den Fokus auf Profile mit Tausenden fragwürdigen Links. Google behauptet, es betreffe nur 1% der Websites, aber die Stimmung ist die eines Erdbebens: Manche sprechen offen vom Google Dance und von Seiten, die über Nacht aus den Rankings gefallen sind. Die Empfehlung, die kursiert, ist drastisch: Jeden verdächtigen Link entfernen und das Disavow-Tool nutzen, denn die nächsten Durchgänge werden das Wenige auslöschen, das überlebt.
Die skeptische Lesart: Die Branche macht am Ende Googles Arbeit gratis — Links prüfen, bereinigen und disavowen ist Arbeit, die früher nicht existierte. Und währenddessen passt die offizielle 1%-Erzählung weiterhin nicht zur Menge der gemeldeten betroffenen Websites.
Welche Tools und Quellen angeschaut werden
Abgesehen von Link Detox führt der Weg zur Keyword-Recherche über Branchenkongresse und Online-Marketing-Guides, wo Alternativen zum verblichenen Keyword-Tool verglichen werden. Das praktische Fazit: Es gibt kein Allheilmittel, sondern eine Kombination aus teuren Suiten, Trials und viel Geduld.
Mit dem begrabenem Keyword-Tool und Penguin, der weiter zuschlägt, lautet die Frage nicht mehr, welches Tool man nutzt, sondern wie viel ein Unternehmer zu zahlen bereit ist, damit Google ihn atmen lässt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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