Gericht kippt Trumps Anordnung zu gesunder Ernährung bei Food Stamps

Ein Richter kippt Trumps Anordnung, die Food Stamps auf gesunde Lebensmittel beschränken sollte. Das Gericht erklärt: Die Zuständigkeit liegt beim Kongress. Debatte zwischen Freiheit und…

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Richter hebt Trumps Pflicht auf, mit Food Stamps gesunde Lebensmittel zu kaufen

Ein Bundesgericht hat die von der Trump-Regierung vorangetriebene Regelung blockiert, die die Verwendung von Lebensmittelgutscheinen (SNAP) auf als gesund geltende Produkte beschränken wollte. Die Richterin argumentierte, dass die Befugnis, die Anforderungen des Programms festzulegen, beim Kongress liege und nicht bei der Exekutive; die Maßnahme habe daher die Zuständigkeit des Landwirtschaftsministeriums überschritten.

Die Entscheidung hat die Debatte über die Grenzen staatlicher Eingriffe in die Konsumgewohnheiten von Empfängern öffentlicher Leistungen neu entfacht. Befürworter des Urteils argumentieren, so schädlich hochverarbeitete Lebensmittel auch sein mögen, dürfe der Staat den Bürgern, die Unterstützung erhalten, keine Ernährung vorschreiben. Der Präzedenzfall wäre gefährlich: Würde eine künftige Regierung beschließen, dass Insekten oder Bio-Lebensmittel das Richtige seien, würde sie SNAP als Werkzeug sozialer Ingenieurskunst missbrauchen.

Auf der anderen Seite gibt es Stimmen, die darauf verweisen, dass es sich um öffentliches Geld handelt und es daher legitim sei, dessen Verwendung an gesundheitliche Vorgaben zu knüpfen. Die Epidemie von Übergewicht und Diabetes in den USA, insbesondere in einkommensschwachen Haushalten, würde Maßnahmen wie die von Trump rechtfertigen. Das Gericht hat jedoch klargemacht, dass dieser Kampf vom Gesetzgeber geführt werden muss.

Das Urteil verbietet den Bundesstaaten nicht, eigene Beschränkungen einzuführen, kippt aber die bundesweite Vorgabe. Bis auf Weiteres können Food-Stamp-Empfänger ihre Gutscheine weiterhin für Limonade, Süßigkeiten und Snacks verwenden – zur Erleichterung der Lebensmittelindustrie und der Verfechter der Wahlfreiheit, doch die Kontroverse ist damit längst nicht vom Tisch.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).

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