Geheimdienstberichte warnten vor Masseneinwanderung in Ceuta

Zwei Geheimdienstberichte warnten Robles und Marlaska vor einer massenhaften irregulären Einwanderung nach Ceuta.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Krise von Ceuta im vergangenen Juli kam offenbar nicht überraschend, oder zumindest hätte sie das nicht tun sollen. Wie aus Informationen hervorgeht, die EL MUNDO erhalten hat, gab es klare und eindringliche Warnungen vor dem, was bevorstand. Es handelte sich um zwei Geheimdienstberichte, die keineswegs vage waren, sondern ein ziemlich düsteres Bild zeichneten.

Der erste Bericht des militärischen Nachrichtendienstes hatte bereits am 27. Juli gewarnt, dass eine massive irreguläre Einwanderung nach Ceuta am 30. Juli "sehr wahrscheinlich" sei. Und als wäre das nicht genug, gab die Policía Nacional drei Tage später, unmittelbar vor dem Ansturm, eine interne Notiz heraus, die vor einem "extremen Kollapsrisiko" mit "sofortigem Charakter" warnte. Die Dringlichkeit und Schwere der Lage wurden durch Großbuchstaben und Fettdruck unterstrichen. Sogar Informationen von marokkanischen Agenten trugen dazu bei, die Alarmglocken zu läuten. Trotz dieser Warnungen, die kaum Raum für Ausreden lassen, erfolgte die Reaktion weder rechtzeitig noch mit der notwendigen Entschlossenheit.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (2 Antworten).

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