Gas-Durchlauferhitzer: Die brennende Flamme kostet bis zu 26 € im Jahr

Die Zündflamme eines Gas-Durchlauferhitzers verbraucht 13 Gramm Gas pro Stunde: eine Flasche alle zwei Monate oder 26,40 € im Jahr, je nach Versorgungsart und ob der Zähler sie erfasst.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Gas-Durchlauferhitzer: Die brennende Flamme kostet bis zu 26 € im Jahr
Die Flamme des Durchlauferhitzers: 26 € im Jahr oder eine halbe Gasflasche pro Monat

Im August 2017 fragt sich jemand, der gerade in eine in zwei Wohnungen aufgeteilte Wohnung mit einem Gas-Durchlauferhitzer mit manueller Zündung gezogen ist —Knopf drücken, zehn Sekunden halten, loslassen—, ob man die Zündflamme brennen lassen oder nach jeder Dusche löschen sollte. Das Gerät befindet sich nicht in der Wohnung, sondern in einem privaten Vorraum, und die Sorge gilt nicht nur der Rechnung: Es geht um den Ärger, jedes Mal hinunterzugehen, um es zu entzünden, und um die Gefahr, den Knopf durch ständiges Drücken zu verschleißen. Die scheinbar häusliche Frage hat mehr Substanz, als man denkt.

Was eine Zündflamme wirklich kostet

Die erste Zahl, die in der Diskussion auftaucht, ist eine Rechnung: Die Dauerflamme verbraucht rund 13 Gramm Gas pro Stunde, also ein Kilogramm alle vier Tage. Umgerechnet auf Flaschen bedeutet das: Eine ganze Flasche ist in zwei Monaten leer, ohne dass auch nur ein Hahn geöffnet wurde. Die Zahl wird jedoch sofort angezweifelt. Eine andere Analyse, durchgeführt mit Erdgas und eigenem Zähler, beziffert die jährliche Ersparnis durch ständiges Aus- und Wiedereinschalten auf nur 26,40 €. Für denjenigen, der diese Rechnung anstellt, ist das im Verhältnis zu den jährlichen Gaskosten „lächerlich" wenig.

Der Widerspruch ist nicht geringfügig: Er hängt von der Versorgungsart, vom Wirkungsgrad des Geräts und vor allem davon ab, ob der Zähler diesen Minimalverbrauch erfasst. Manche behaupten, die Zündflamme verbrauche so wenig Gas, dass der Zähler sie nicht misst und sie daher nicht abgerechnet wird. In dem Fall wäre die Ersparnis beim Abschalten null. Im Kern geht die Debatte darum, ob die Kosten tatsächlich auf der Rechnung stehen oder nur in der Theorie existieren.

Das Thermoelement: Warum man den Knopf zehn Sekunden gedrückt halten muss

Die Sicherheit des Systems hat einen technischen Namen. Das Thermoelement ist ein Bauteil, das aus der Wärme der Flamme einen minimalen Strom erzeugt; dieser Strom hält einen Elektromagneten offen, der den Gasdurchfluss erlaubt. Erlischt die Flamme, hört der Strom auf, der Elektromagnet fällt ab und die Gaszufuhr schaltet sich automatisch ab. Deshalb muss man beim Entzünden den Knopf einige Sekunden gedrückt halten: Man erzwingt das Offenhalten, während sich das Thermoelement erwärmt. Es ist eine aktive Sicherheitsvorrichtung, die bei allen außer sehr alten Geräten verhindert, dass bei einem Flammenausfall Gas austritt.

Dieses technische Detail entkräftet das Argument der Angst vor Gasaustritten durch eine brennende Flamme. Das echte Risiko liegt nicht in der Flamme, sondern im Zustand des Geräts. Ein Durchlauferhitzer in einem geschlossenen Raum —wie im Fall einer anderen Person, die ihr Gerät aus Nervosität drei Monate lang ausgeschaltet hatte— ist eine Frage von Belüftung und Wartung, nicht davon, ob die Zündflamme brennt oder nicht.

Aus- und einschalten: Ersparnis oder Verschleiß?

Gegenüber der Rechnung von 26 € pro Jahr deutet die Alltagserfahrung in eine andere Richtung. Wer den Verbrauch mit einer Gasflasche gemessen hat, versichert, dass eine brennende Zündflamme allein eine halbe Flasche pro Monat verschlingt und dass Abschalten, wenn kein Warmwasser gebraucht wird, der einzige Weg ist, das nicht zu bezahlen. Die Gegenposition bestreitet die Kosten nicht, hält sie aber für irrelevant gegenüber dem Komfort und dem Verschleiß des Zündmechanismus, der bei häufigem Gebrauch schließlich ausfällt.

Der praktische Konsens, der sich abzeichnet, liegt in der Mitte: Tagsüber brennen lassen und nur bei längerer Abwesenheit, im Urlaub oder bei mehreren Tagen unterwegs abschalten. In diesen Fällen geht es weniger ums Sparen als darum, vorsichtshalber das Gasventil zu schließen. Die Routine, das Gerät bei jedem Warmwassergebrauch auszuschalten, bleibt denen überlassen, die es in Reichweite haben und sich um die Umstände nicht scheren.



Der Punkt, an dem die Analyse festhängt, ist der Zähler. Erfasst er die Zündflamme nicht, bringt das Abschalten nichts und die ganze Debatte ist überflüssig. Tut er es, existiert die Ersparnis — aber in einer Größenordnung, die jeder für sich abwägt gegen den Ärger, in den Vorraum hinunterzugehen, um einen Knopf zu drücken.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (21 Antworten).

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