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Ganamos Reciclando Franchisenehmer melden defekte Maschinen und ausbleibende Abholungen
Franchisenehmer von Ganamos Reciclando berichten über Zahlungen von 8.470 €, defekte Maschinen und mehr als ein Jahr ohne Materialabholung. Gemeinsame Klagen werden vorbereitet.
Ganamos Reciclando: 8.500 € für eine Maschine, die niemand leert
Zwischen 6.500 und 16.500 Euro für einen Rückautomaten bezahlen, einen Franchisevertrag unterschreiben und feststellen, dass das Fahrzeug zur Abholung des Materials nie erscheint. So beschreiben mehrere Franchisenehmer von Ganamos Reciclando ihre Erfahrung. Das Netzwerk verspricht Zusatzeinkommen durch die Lagerung von Abfällen – PET-Flaschen, Aluminiumdosen – und sammelt Zeugnisse von ausbleibenden Zahlungen, Defekten und nicht angenommenen Anrufen. Laut einem Bericht betrug die erste Zahlung 8.470 Euro; nach dreißig Tagen standen weitere gut 2.000 Euro an. Danach herrschte Stille.
Was das Franchise verspricht und was es kostet
Nach den verfügbaren kommerziellen Informationen beginnt die Investition bei 6.500 Euro für eine Basis-Maschine plus 2.000 Euro Einstiegsgebühr: insgesamt 8.500 Euro. Die Version mit Schredder, genannt Plus, steigt auf 16.500 Euro. Hinzu kommen zwei lokale Werbepläne im Wert von 2.000 und 4.000 Euro, die das Unternehmen empfiehlt, aber nicht vorschreibt. Das Geschäftsmodell besteht darin, dass der Franchisenehmer das Gerät installiert, Menschen Verpackungen einwerfen und ein Verwaltungsunternehmen diese gegen eine Prämie pro Kilogramm abholt.
Das Problem, so sind sich mehrere Berichte einig, ist, dass diese Prämie nicht ausreicht. Ein in Diskussionen zirkulierender Berechnung setzt den Preis für Aluminiumschrott auf 40 Cent pro Kilo im Schrotthandel, während PET keinen kommerziellen Absatz hat: Kunststoffverarbeiter werfen es in die Tonne, weil niemand es will. Bei diesen Preisen kostet der Transport mehr als die Ladung wert ist.
Defekte Maschinen und ein Telefon, das nicht klingelt
Der detaillierteste Bericht stammt von einem Franchisenehmer, der vor einem Jahr unterschrieb, vollständig zahlte und die Maschine ohne Probleme erhielt. Von da an ging alles bergab: Defekte vom ersten Tag an, Reparaturen, die Tage dauerten, und unbeantwortete Anrufe. Als es Zeit war, dass das Verwaltungsunternehmen das Material zur Gewinnabrechnung abholte, vergingen mehr als ein Jahr ohne einen einzigen LKW. Nach Dutzenden von Anrufen, E-Mails und Nachrichten existierte die Telefonnummer auf der anderen Seite nicht mehr.
Ein anderer Fall verweist auf 2018: Vertrag unterzeichnet, erste Zahlung von 8.470 Euro, zweite Zahlung nach dreißig Tagen und vollständiges Verschwinden. Vier Jahre lang wurde versucht, Kontakt aufzunehmen, ohne Antwort. Die Zahl wiederholt sich, was auf ein Muster von gestaffelten Gebühren und anschließender Aufgabe hindeutet.
Das Geschäft des Franchisegebers, nicht des Franchisenehmers
Die Vermutung, die sich durch die gesamte Unterhaltung zieht, ist, dass das profitable Geschäft nicht das Recycling ist, sondern der Verkauf von Maschinen. Ein Franchisenehmer fasst es unmissverständlich zusammen: Der Preis der Geräte sei „ein schlechter Scherz“, der Service des Franchise nicht vorhanden und die Entlohnung für die Zeit des Franchisenehmers „zum Weinen“. Er fügt hinzu, dass die Maschine nutzlos und veraltet sei.
Manche waren in der Due-Diligence-Phase gründlicher. Ein Interessent prüfte die Anreizpreisinformationen zusammen mit dem Vertrag, stellte fest, dass die Zahlen nicht stimmten, bat um Erklärungen und erhielt eine aufschlussreiche Antwort: Die gesendeten Informationen seien „nicht korrekt“ gewesen. Er unterschrieb nicht. Er sparte Geld und Zeit.
Gemeinsame Klagen und Anwälte am Horizont
Da die Angelegenheit bekannt wird, bewegen sich mehrere Betroffene in dieselbe Richtung: Sammelklage. Die Nachrichten mehren sich, in denen um Kontakt gebeten wird, um sich einer Gruppenbeschwerde anzuschließen, und manche weisen darauf hin, dass eine Anwaltskanzlei bereits die Strafanzeige koordiniert. Die Logik ist einfach: Je mehr Betroffene, desto stärker die Position und desto höher die Anwaltsgebühren.
Die Unterhaltung enthält auch eine Warnung. Jemand, der sich mit dem Unternehmen getroffen hatte und das Geld bereit hatte, zog sich zurück, als er keine Rentabilität sah und vermutete, dass die Zahlungen verspätet eintreffen würden. Sein Fazit: Die Leute bewegen sich nicht für einen halben Cent, und wer hier investiert, hat wahrscheinlich nicht richtig gerechnet.
Wie viele weitere Franchisenehmer warten auf einen LKW, der nie kommt?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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