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Frauen stellen in Spanien 60 % der Beamten – Rekord und Kontroverse
In Spanien sind inzwischen 60 % der Beamten Frauen, in der Gerichtsverwaltung sind es bis zu 70 %. Frauenquoten bei den Sicherheitskräften und fehlende Maßnahmen für Männer sorgen für Kritik.
Beamtinnen: Rekordwert von 60 % und die Debatte über Quoten
Wurde die Gleichstellung in der öffentlichen Verwaltung erreicht, oder ist ein neues Ungleichgewicht entstanden? Die neuesten Zahlen zeigen, dass Frauen inzwischen 60 % der Beamten in Spanien stellen – ein historischer Rekord. In Bereichen wie der Gerichtsverwaltung liegen sie bei über 70 %. Die von The Objective veröffentlichten Zahlen zeigen, dass 55 % der öffentlich Beschäftigten verbeamtet sind.
Die Schere geht weiter auseinander: Während bei den staatlichen Sicherheitskräften Frauenquoten gelten (teils mit mehr reservierten Stellen als Bewerberinnen), sind Männer in Bereichen wie Pflege und Bildung in der Minderheit – ohne dass es Ausgleichsmaßnahmen gibt. Manche sehen darin eine missverstandene Form der Parität: Die Gleichstellung schreitet nur in eine Richtung voran.
Dass die Gleichstellungspolitik ein neues zahlenmäßiges Ungleichgewicht geschaffen hat, entgeht niemandem. Die Debatte ist vorerst offen, und niemand schlägt vor, die Quoten auf die frauendominierten Bereiche auszuweiten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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