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Forumsnutzer: Spaniens Enkelgesetz ist für Vox nach hinten losgegangen
Ein Forumsnutzer hält dem Vox vor, dass das Enkelgesetz nach dem Einsatz für einen hispanistischen Diskurs nicht die erhofften Erfolge gebracht hat.
Vox klammert sich an den Hispanismus, und das Enkelgesetz wird ihm zum Verhängnis
Hispanismus zu versprechen und sich dann dafür verantworten zu müssen, ist das Risiko all derer, die das Vaterland zu ihrer Fahne machen. Eine Analyse, die derzeit kursiert, hält fest, dass die Partei, die sich als großer Verteidiger Spaniens und der Familie präsentiert, auf einen stark identitären Diskurs gesetzt hat und sich nun gezwungen sähe, ihn abzumildern, denn das sogenannte Enkelgesetz (ein spanisches Gesetz, das Nachfahren von Auswanderern die Staatsbürgerschaft ermöglicht) habe nicht die erhofften Erträge gebracht. Das Paradoxon ist nicht neu: Je mehr man verspricht, desto stärker wird man an den Ergebnissen gemessen.
Was das Enkelgesetz ist und warum es den Hispanisten unbequem ist
Das Gesetz, das den Zugang zur Staatsbürgerschaft für Nachfahren von Auswanderern regelt, macht aus einem Symbol — der Verbindung zum Übersee-Spanien — eine Verwaltungsangelegenheit, bei der die Ergebnisse gezählt statt verkündet werden. Nach dieser Lesart hätte die Partei festgestellt, dass die Anwendung nicht den erhofften politischen Effekt brachte, daher der Versuch des Rückzugs. Es ist der klassische Konflikt zwischen Schaufenster und Papierkram.
Der Hispanismus in seiner Version als Fahne funktioniert besser als Diskurs denn als Verfahren. Wenn der patriotische Wähler anfängt, Versprochenes und Geliefertes gegeneinander aufzurechnen, stellt sich die Enttäuschung ein: Das Enkelgesetz hört auf, eine symbolische Geste zu sein, und wird zu einer messbaren Prüfung. Und messbare Prüfungen begünstigen in der Politik fast nie diejenigen, die daraus eine Parole gemacht haben.
Hispanismus und der Wähler, der sich betrogen fühlt
Ein Teil der Diagnose verweist auf einen ganz bestimmten Ursprung dieser Ideen: Kulturvereine und Kasinos mit Damen in Perlenketten und Herren mit gedrehtem Schnurrbart. Von dort stamme ein Salon-Hispanismus, der die Berührung mit der Regierungsarbeit nicht immer überlebt. Die Wahltaktik, so die Verfechter dieser These, habe über die Kohärenz gesiegt, und der treue Wähler — derjenige, der wegen einer Wendung im Drehbuch nicht die Partei wechselt — erfährt es als Letzter.
Andere sehen das anders: Jede Partei, die mit dem Versprechen von Reinheit wächst, muss sich am Ende mäßigen, und das ist kein Verrat, sondern schlicht parlamentarische Arithmetik. Der Dissent betrifft nicht das, was geschah, sondern ob es ein Fehler oder eine Strategie war.
Warum der Diskurs über Familie und Geburtenrate auf Ablehnung stößt
Die Ironie zieht sich durch die ganze Angelegenheit: Dieselben, die sich als Verteidiger der Familie und Förderer der Geburtenrate aufspielen, verstricken sich laut den schärfsten Kommentaren in Episoden, die dieser Erzählung widersprechen. Die Lücke zwischen dem, was vom Rednerpult gepredigt wird, und dem, was praktiziert wird, nährt den Verschleiß mehr als jeder äußere Gegner.
Das Gespräch driftet zudem in unbequemes Terrain: die Belästigung, die laut einigen Kommentaren im Thread eine Mitarbeiterin dieser Parteien angeblich erlebt. Wer sich diesem Umfeld nähert, wird zur Zielscheibe, und das — egal von wem es kommt — schreckt jeden ab, der zwischen Unterstützung und einem Schritt zurück schwankte.
Am Ende bleibt die ewige Frage, die kein Pressesprecher auf einer Pressekonferenz beantworten kann: Kann ein Projekt auf der Reinheit seiner Erzählung stehen, wenn jedes Verfahren, jedes Gesetz und jede Kehrtwende ihn zwingen, sie abzumildern?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (20 Antworten).
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