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Forumsgeschichten über geschiedene Frauen um 40, die Drogen ausprobieren
Ein Forumsthread schildert Fälle von geschiedenen Frauen um die 40, die sich nach der Scheidung laut den Berichten an Kokain oder Ecstasy abhängig machen.
Geschiedene Mütter um 40, die nach der Scheidung Drogen entdecken
Was passiert, wenn eine Frau, die nie über den gelegentlichen Joint hinausgekommen ist, sich mit vierzig scheiden lässt und einen arbeitslosen Typen kennenlernt? Die Antwort, die sich in den hier erzählten Fällen immer wieder findet, ist unbequem: Innerhalb weniger Monate geht sie von null Wissen über Substanzen dazu über, jedes Wochenende zu konsumieren. Das Muster wird in mehreren Berichten ausführlich beschrieben: Frauen, die ihr ganzes Leben verheiratet waren, mit Kindern und Festanstellung, die nach der Scheidung in eine Spirale aus Dates und Konsum geraten, die sie nicht mehr stoppen können.
Der Fall der Krankenschwester, die nicht aufhören kann
Der am häufigsten erzählte Fall ist der einer Krankenschwester im öffentlichen Dienst, fleißig und ehrgeizig, die sich mit 41 an Ecstasy abhängig machte. Laut dem Bericht, der den Thread eröffnet, hat ein Mann aus ihrem Umfeld, den sie nach der Trennung kennenlernte, es ihr schmackhaft gemacht – seitdem geht sie Sens nur noch unter dem Einfluss der Substanz. In zweieinhalb Jahren soll sie mit rund 60 verschiedenen Personen getroffen haben, in manchen Wochen bis zu vier. Ihre Mutter springt bei den Abwesenheiten für die achtjährige Tochter ein, und die Beziehung zum Kind wird als praktisch nicht vorhanden beschrieben.
Manche halten diese Fälle für nichts weiter als eine schlecht bewältigte Midlife-Crisis. Andere verweisen auf ein konkreteres Muster: Frauen, die von einer kontrollierenden Mutter zu einem kontrollierenden Ehemann wechselten und die, zum ersten Mal allein, keine innere Bremse haben. Die Umfeld-Hypothese gewinnt an Gewicht, wenn man feststellt, dass alle Freundinnen im selben Umfeld in derselben Phase stecken.
Von Kokain bis Ecstasy: Welche Substanzen auftauchen
Zu den genannten Fällen gehören Kokain und Ecstasy, im Jargon „eme“ (MDMA) genannt. Auch Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Alkohol und Tabak werden als häufigere Einstiegsdrogen erwähnt. Die Beschreibungen der Nachwirkungen variieren: Ecstasy und Amphetamine sollen einen Kater von ein paar Tagen hinterlassen, während hochwertiges Kokain kaum Symptome verursacht – wobei das üblicherweise verkaufte mit anderen Substanzen gestreckt ist.
Die Warnung ist deutlich: Das Problem ist nicht nur die Substanz, sondern die Kombination mit familiären Verantwortungen. Wer minderjährige Kinder betreut und regelmäßig konsumiert, ist nicht in der Lage, sich um sie zu kümmern – und genau das wiederholt sich in allen Berichten.
Freier Fall: Vom blauen Auge bis zum Verschwinden
Ein weiterer geschilderter Fall ist der einer verheirateten Frau mit zwei Kindern, die beim Gassigehen im Park einen Konsumenten kennenlernte und zu ihm zog. Sie verlor den Kontakt zu ihren Kindern, fing an, die Arbeit zu schwänzen, tauchte mit einer Verletzung am Auge auf, die sie auf einen Raubüberfall schob, und lieh sich am Ende Geld bei Kollegen. Die Beschreibung deckt sich mit anderen Verläufen: erst die Vernachlässigung der Pflichten, dann der körperliche und berufliche Verfall, schließlich der komplette Bruch mit dem Umfeld.
Im Fall der Krankenschwester ging der Verfall so weit, dass angebliche Diebe alle elektronischen Geräte aus ihrer Wohnung holten, darunter das Tablet ihrer Tochter, das später in einem An- und Verkaufsladen auftauchte. Die Großmutter kümmert sich weiter um das Mädchen, während die Mutter verschwindet.
Kann man rauskommen? Der Fall, der es geschafft hat
Das jüngste Update des Threads macht Hoffnung: Die ecstasyabhängige Krankenschwester hat aufgehört. Laut dem Bericht brauchte sie mindestens vier Versuche, doch jetzt konzentriert sie sich mehr auf ihre Tochter und darauf, ihren Job zu behalten. Sie sucht nicht mehr bei jeder Gelegenheit einen neuen Partner, und ihr äußerer Zustand hat sich gebessert. Die Schlussfolgerung: Auch von dieser Substanz kommt man runter, auch wenn der Prozess lang ist und Rückfälle einschließt.
Offen bleibt, ob der Schaden, der in diesen Jahren am Mädchen entstand, reversibel ist. Das Kind weinte jedes Mal, wenn es vom Vater zurückkam, und seine schulischen Leistungen werden als katastrophal beschrieben. Die Genesung der Mutter löscht die verlorene Zeit nicht aus.
Das wiederkehrende Muster: Trennung, Dating-Karussell und Substanzen
Die Übereinstimmung in mehreren Berichten: Der Konsum erscheint nicht vor der Trennung, sondern danach. Frauen, die in ihrer Jugend nichts ausprobiert hatten, stürzen sich mit vierzig in ein Karussell aus Dates und Konsum. Die Erklärung: Die Trennung befreit ein unterdrücktes Verhalten, und der Freundeskreis verstärkt es.
Demgegenüber halten manche dafür, dass es sich um eine Minderheit handelt und die meisten Geschiedenen nicht in Drogen abrutschen. Der Einwand dagegen: Es geht nicht um die Zahl, sondern um die Schwere der Fälle – ein einziger Fall mit vernachlässigten Kindern rechtfertigt bereits den Alarm.
Die unausweichliche Schlussfolgerung: Niemand ist sicher. Eine Frau mit Festanstellung, Ausbildung und geordnetem Leben kann mit vierzig jedes Wochenende Ecstasy nehmen. Und das Beunruhigendste ist nicht, dass sie abrutscht, sondern dass niemand in ihrem Umfeld offenbar in der Lage ist, es zu stoppen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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