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Festnetz ohne ADSL: Alternativen ab 12 € oder 23 € im Jahr
Im Forum werden Alternativen zum Festnetzanschluss ohne ADSL verglichen: Orange für 12 € im Monat, VoIP für 23 € im Jahr und Vodafone ab 15 €. Telefónica verlangt rund 30 €.
Festnetz ohne ADSL: Alternativen ab 12 € oder 23 € im Jahr
Es gibt eine Generation, die zu Hause aus Gewohnheit und nicht aus Notwendigkeit noch zum Hörer greift. Auf dieser Gewohnheit hat sich über Jahrzehnte ein Geschäftsmodell aus Grundgebühr und Wartungskosten aufgebaut, das nun zu bröckeln beginnt. Ausgangspunkt der Diskussion ist ein alltäglicher Fall: eine Mutter, die bei Telefónica fast 30 Euro im Monat für einen Festnetzanschluss ohne ADSL zahlt, ohne Daten, ohne alles. Nur Telefonie. Die Frage ist, ob es etwas Günstigeres gibt. Im Thread werden mehrere Alternativen genannt, die laut Berechnungen der Teilnehmer eine Ersparnis von über 50 % bringen könnten.
Welche Alternativen gibt es für einen Festnetzanschluss ohne ADSL
Die am häufigsten genannte Option ist der Festnetzanschluss von Orange: 12 Euro im Monat mit 2.000 Gratisminuten zu spanischen Festnetznummern. Die Besonderheit: Es ist kein klassischer Festnetzanschluss. Es ist ein Mobilfunkanschluss mit Festnetznummern-Maske, einer Weiterleitung, die die alte Nummer für Anrufer beibehält, während beim Rauswählen eine Mobilfunknummer angezeigt wird. Das installierte Telefon ist schnurlos und lässt sich mit in den Urlaub nehmen.
Manche haben es für ihre Eltern abgeschlossen und verteidigen es ohne Einschränkung: Schluss mit der Abzocke der Grundgebühr, und die älteren Angehörigen zögern nicht mehr, ihre Geschwister anzurufen, aus Angst vor der Rechnung. Der Punkt, der manche abschreckt: Es ist nicht mit Telecare-Diensten kompatibel, was ein Ausschlusskriterium ist, wenn der Nutzer ein allein lebender Senior ist.
Der Trick mit der Festnetznummer, die in Wahrheit eine Mobilnummer ist
Der Mechanismus sorgt für Verwirrung und sollte klar verstanden werden. Wer die gewohnte Nummer anruft, wählt eine Festnetznummer; wer von diesem Telefon aus abnimmt, sieht auf dem Display eine Mobilnummer, immer dieselbe. So lässt sie sich ohne Überraschungen im Telefonbuch speichern. Der Haken: Die Festnetznummer geht beim Anbieterwechsel für immer verloren. Das ist eine vertragliche Bedingung, kein technisches Problem.
Vodafone hatte ein identisches Angebot Jahre zuvor ab 15 Euro zzgl. MwSt. gestartet. Orange hat es günstiger nachgebaut. Movistar hat derweil nicht reagiert, und die verbreitete Analyse lautet: Das muss es auch nicht. Es hält einen gefangenen Kunden von bestimmtem Alter, konservativ, der nicht den Anbieter wechselt, selbst wenn die Gebühr steigt.
Der VoIP-Weg: Festnetznummer in der Cloud für 23 € im Jahr
Wer keine Bindungen oder Weiterleitungen will, kann die Festnetznummer zu einem VoIP-Anbieter portieren. Die genannten Kosten liegen bei 23,60 Euro im Jahr nur für den Empfang von Anrufen, indem man einen Softphone auf dem Handy einrichtet. Ausgehende Gespräche werden separat nach Tarif berechnet. Der Vorteil ist die Flexibilität: Die Nummer lebt in der Cloud und ist von jedem Gerät aus erreichbar. Der Nachteil: Es erfordert durchgängig mobile Daten und eine Einrichtung, die nicht jedermanns Sache ist.
Manche haben dieses System eingerichtet, um die Anrufe ihrer älteren Eltern über das eigene Telefon zu verwalten: Sie nehmen Anrufe von Verwandten entgegen, filtern Werbeanrufe heraus und leiten Wichtiges weiter. Wenn mehrere Personen dieselbe Leitung bedienen sollen, braucht man eine virtuelle Telefonanlage, ein Mehrkostenfaktor, der nicht mehr für jeden Geldbeutel geeignet ist.
Die Rechnung, die entscheidet
Der direkte Vergleich lässt wenig Spielraum. Telefónica verlangt rund 30 Euro für reine Telefonie ohne Daten. Orange liegt bei 12. Der VoIP-Weg kostet weniger als 2 Euro im Monat, wenn man nur Anrufe empfängt. Die vollständige Aufschlüsselung jedes Szenarios, mit Kleingedrucktem und Inkompatibilitäten, entscheidet darüber, in welche Richtung die Waage kippt.
Die Frage, die offen bleibt: Was passiert, wenn die Generation, die noch einen Festnetzanschluss will, verschwindet? Bis dahin hält sich das Geschäft mit der Grundgebühr auf einer Kundschaft, die keine Preise vergleicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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