Ferrari in Alcobendas ausgebrannt: Vito Quiles und die Frage nach dem Leasing

Ein Ferrari brannte in Alcobendas nach dem Formel-1-Rennen ab. Die grüne Kennzeichenfrage wirft Licht auf das Geschäft mit Sportwagen-Leasing.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Ferrari in Alcobendas ausgebrannt: Vito Quiles und die Frage nach dem Leasing
Ein ausgebrannter Ferrari in Alcobendas und ein grünes Kennzeichen, das fast alles erklärt

Der Ferrari, der diese Woche in Alcobendas ausbrannte, gehörte nicht Vito Quiles. Oder vielleicht doch. Der Zweifel – und das grüne Kennzeichen, das auf den Bildern zu sehen ist – ist das Einzige, was an diesem Vorfall wirtschaftlich relevant ist. Ohne dieses Detail wäre es nur eine Verkehrsanekdote gewesen.

Die Fakten, wie sie kursieren: Zwei Tweets, die von digitalen Medien verbreitet wurden, zeigen einen brennenden Ferrari in einer Straße in Alcobendas, schreiben den Besitz Vito Quiles zu und ordnen den Vorfall in die Rückkehr des Formel-1-Grand-Prix ein. Nichts weiter. Kein Polizeibericht, keine Bestätigung durch den Halter, keine Schadenssumme. Alles andere, was in diesen Tagen geschrieben wurde, ist Interpretation.

Wer zahlt für einen ausgebrannten Ferrari?

Hier liegt der Knackpunkt. Ein gemietetes oder geliehenes Auto mit Haftpflichtversicherung deckt den Schaden am anderen Fahrzeug ab, nicht am eigenen. Wenn das Fahrzeug einer Firma gehört, die Sportwagen vermietet, haftet der Fahrer für den vollen Wert. Und der volle Wert eines Ferraris – je nach Modell – ist eine Rechnung, die weder Ausreden noch Ruf akzeptiert.

Daher kommt die oft wiederholte Beobachtung: Wer den Ferrari in der Garage hat, fährt ihn nicht raus. Wer ihn rausfährt oder mietet, tut das, weil er ihn nicht besitzt.

Das Geschäft mit dem Vermieten von Sportwagen an jene, die sie sich nicht leisten können

Es gibt einen Nischenmarkt für die Vermietung von Supersportwagen an Profile mit hoher Sichtbarkeit, aber geringem Vermögen, mit fragwürdigen Kautionen und minimaler Deckung. Es ist profitabel, bis ein Auto brennt. Dann bricht die Kette: Vermieter, Versicherungsgesellschaft und Fahrer streiten darüber, wer den Schaden übernimmt, und das Mietkennzeichen wird vom Verkaufsargument zum Beweisstück.

Grundlegende Vermutung: Niemand hat bisher bestätigt, dass das Auto dem genannten Besitzer gehört, noch die Brandursache oder das Eigentumsregime geklärt. Mit dem bisher Veröffentlichten über Verantwortlichkeiten zu sprechen, ist reine Spekulation.

Es ist wahrscheinlich, dass dieser Vorfall durch eine private Vereinbarung ohne öffentliche Zahlen abgeschlossen wird. Was nicht geklärt wird, ist die unbequeme Frage: Warum ist das Mieten eines Autos, das man sich nicht leisten kann, zum Statussymbol geworden?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (23 Antworten).

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