Fernando Simón sieht keine Hantavirus-Gefahr in Spanien – COVID-Schatten nährt Misstrauen

Fernando Simón erklärt, das Hantavirus stelle für Spanien kein Risiko dar, doch wegen seiner COVID-19-Bilanz wächst die Skepsis. Ironie und Misstrauen prägen die Reaktion.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Fernando Simón sieht keine Bicho-Gefahr in Spanien – ELbichito-Schatten nährt Misstrauen

Die Aussagen von Fernando Simón, Direktor des Centro de Emergencias Sanitarias (spanisches Zentrum für Gesundheitsnotfälle), das Bicho werde „für Spanien keinerlei Risiko darstellen", haben eine Welle der Skepsis ausgelöst. Der Vergleich mit seinen Worten während ELbichito-19 im Jahr 2020 — als er sagte, es werde kaum Ansteckungen geben — liegt nahe. Ironie und Spott überwiegen: Es wird über den Vorratskauf von Toilettenpapier und Masken als Vorboten einer neuen Krise gescherzt. Die Glaubwürdigkeit des Beamten ist auf einem Tiefstand. Ohne belastbare Daten zur tatsächlichen Verbreitung des Bicho wird das Misstrauen zur einzigen Gewissheit. Die Geschichte des Pandemiemanagements in Spanien wiegt schwerer als jede offizielle Erklärung.

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