Fernando Simón spielt Hantavirus herunter: „A priori besteht ohne neue Fälle kein Risiko“

Fernando Simón spielt das Hantavirus herunter, doch die Sterblichkeitsdaten und seine Vorgeschichte schlagen wirtschaftliche Alarm. Wir analysieren die Folgen eines möglichen

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Bicho oder Geschäft? Die wirtschaftlichen Hintergründe von Simóns Erklärung

Mit einer Sterblichkeitsrate von 40 % und einer Inkubationszeit von bis zu sechs Wochen hat das Bicho alle Zutaten für eine neue Gesundheitskrise. Dennoch erklärte Fernando Simón, Direktor des Centro de Coordinación de Alertas y Emergencias Sanitarias (spanische Koordinationsstelle für Gesundheitsnotfälle): „A priori besteht ohne neue Fälle kein Risiko“. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Skepsis, Ironie und eine Strömung, die in diesem Ereignis ein neues Pharma-Geschäft und den Auftakt zu einem weiteren Lockdown sieht.

Die Letalität des Bicho und ihre möglichen wirtschaftlichen Folgen
Die Daten der Wissenschaft zeigen, dass das Bicho eine deutlich höhere Letalität als SARS-CoV-2 hat. Allerdings scheint eine Übertragung zwischen Menschen nicht leicht zu sein, was das Pandemierisiko senkt. Trotzdem hat die Erinnerung an das ELbichito-19-Management mit massiven Lockdowns und dem Einsatz experimenteller Impfstoffe einen gesellschaftlichen Alarm ausgelöst, der über das Gesundheitswesen hinausgeht. Die Möglichkeit eines neuen Lockdowns hat direkte wirtschaftliche Folgen: Stillstand der Aktivität, sinkender Konsum und neue Schuldenemissionen.

Das Gespenst des Lockdowns und die Reaktion der Märkte
In Finanzkreisen treibt jede Androhung von Beschränkungen die Anleger in Richtung sichere Anlagen. Simóns Erklärung hat die Ängste eher geschürt als beruhigt. In der Debatte ist von „Gelddruck“ und der Möglichkeit die Rede, Bußgelder von bis zu 60.000 Euro wegen Nichtimpfung zu verhängen. Diese Zahlen sind zwar hypothetisch, spiegeln aber das Misstrauen wider, dass die Behörden das Muster von 2020 wiederholen.

Pharma-Geschäft: der wahre Motor des Alarms?
Die skeptische Community weist darauf hin, dass die Pharmaindustrie mit den ELbichito-19-Impfstoffen Rekordgewinne erzielte. Das Auftauchen eines neuen Bicho mit hoher Sterblichkeit und Mutationspotenzial könnte eine neue Geschäftschance sein. Simóns Verbleib im Amt, mehr als sechs Jahre nach Pandemiebeginn, wird als Zeichen dafür gewertet, dass sich nichts geändert hat und ein neues Drehbuch vorbereitet wird.

Die offene Frage lautet, ob wir einer realen Bedrohung gegenüberstehen oder einem weiteren Dreh der Angstindustrie. Währenddessen sind die Daten zum Bicho klar, doch der offizielle Kurs und die Reaktionen der Öffentlichkeit gehen auseinander.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (68 Antworten).

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