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Felipe VIs 70.000-Euro-Auto entfacht neue Debatte über Royal-Kosten
Spaniens König Felipe VI hat zwischen 70.000 und 75.000 Euro für ein Auto ausgegeben, während sich viele Spanier kein neues leisten können. Die Debatte über den wahren Aufwand ist eröffnet.
Felipe VI gibt 70.000 Euro für ein Auto aus, während das Land sich keins leisten kann
König Felipe VI hat ein Fahrzeug im Wert von 70.000 bis 75.000 Euro in Empfang genommen, wie der Bericht von El Debate zeigt. Die Nachricht kam mitten in der Zeit nach Weihnachten, in der die Haushalte sparen und ein Neuwagen für die meisten ein Luxus ist. Die Frage drängt sich auf: Wer bezahlt das?
Der Unmut stützt sich auf drei Argumente. Erstens der Preis: 70.000 Euro (oder 75.000, je nach Quelle) für ein Spielzeug auf Rädern. Zweitens der Verbrauch: 9 Liter auf 100 Kilometer, während ein alter Kleinwagen mit 5 Litern auskommt. Drittens die Herkunft des Geldes: Der Kauf sei dem Budget des Königshauses zugelastet worden, also den Steuern aller.
Sparpolitik oder Privileg?
Manche verteidigen den Kauf mit dem Hinweis, dass das Auto im Vergleich zum Super-Puma-Hubschrauber oder dem Falcon-Jet ein Beispiel für Mäßigung sei. Andere vermuten, dass der Hersteller das Fahrzeug vielleicht gegen Werbung geschenkt hat. Und es gibt das Argument, dass das Auto in Spanien gefertigt wird – ein Detail, das manche als Unterstützung der heimischen Industrie werten.
Der Geldbeutel des kleinen Mannes
Doch der Kontrast zur Realität auf der Straße ist so brutal, dass die Rechtfertigungen nicht reichen. Während die meisten den Kauf eines Gebrauchtwagens hinauszögern oder ihren alten Kleinwagen weiterfahren, scheint die Institution keine gleichen Einschränkungen zu spüren. Die Ironie geht weiter: Wofür braucht man ein Auto, das kaum mehr als 120 Stundenkilometer schafft?
Die Kontroverse bleibt, wo sie begann: ein Kauf, der für manche in mageren Zeiten unakzeptabel ist und für andere als Unterstützung der heimischen Produktion vertretbar. Was niemand bestreitet: Die Kluft zwischen dem Durchschnittsbürger und dem Königshaus wächst unaufhörlich. Und ein Auto für 70.000 Euro ist zumindest ein schlechtes Signal.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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