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Felipe VI und Ceuta: der ausbleibende Besuch und seine Risiken
Kein Datum, zahlreiche Vetos: So steht es um den Besuch von König Felipe VI in der spanischen Exklave Ceuta – mit der Valencia-Katastrophe als Präzedenzfall.
Der Besuch des Königs in Ceuta hat weiterhin kein Datum: Das sind die Gründe
Die Frage, wann Felipe VI Ceuta betreten wird, bewegt sich zwischen Ironie und Geopolitik. Es gibt kein Datum, keine Ankündigung, und auch der jüngste Präzedenzfall hilft nicht: Der frühere Staatsoberhaupt besuchte die spanische Autonome Stadt während seiner gesamten Regierungszeit nur ein einziges Mal. Ein Detail mit Gewicht.
Die Sache ist keine bloße Protokollformalität. Eine königliche Präsenz in Ceuta wird in Rabat sofort als Souveränitätsgeste über ein von Marokko beanspruchtes Gebiet gelesen. Die Kette von Vetos, die manche Analysen zeichnen, umfasst die Regierung, den Königshof und die benachbarten Monarchien – mit dem Detail, dass nicht einmal die interne Zustimmung sicher ist.
Der Vergleich mit Valencia ist nach der DANA (den verheerenden Flutkatastrophe von Oktober 2024) unvermeidlich. Der königliche Tross wurde mit Schlamm und Feindseligkeit empfangen – ein Vorgeschmack auf das Klima, das viele für einen Besuch in Ceuta vorhersagen. Manche meinen, der König sollte gar nicht hinfahren, um die Menschen in Ceuta nicht zu schaden, weil Marokko mit verstärktem Migrationsdruck an der Grenze reagieren könnte. Die Zahl 50.000 wird als Warnung zitiert, nicht als offizielle Prognose.
Unterdessen werden Fragen nach dem Termin mit Witzen beantwortet: „wenn es eine Regatta gibt“, „wenn es Washington sagt“, „nie“. Hinter dem Spott zeichnet sich eine unbequeme Schlussfolgerung ab. Die Entscheidung ist von zu vielen kreuzenden Interessen blockiert, als dass man eine schnelle Lösung erwarten könnte. Früher oder später beantwortet die Umfrage sich von selbst.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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