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Feijóos Zehn Herausforderungen im Amt des Premierministers
Sollte Feijóo in Spanien gewinnen, erbt er die Staatsverschuldung, einen schrumpfenden Mietmarkt und eine belastete Außenpolitik.
Die zehn Herausforderungen, die Feijóo im Amt des Premierministers erben würde
Was findet der nächste Bewohner von La Moncloa vor, wenn die PP die Wahlen gewinnt? Ein Land mit explodierender Staatsverschuldung, einem ausblutenden Bestand an Mietwohnungen, Ministerien, die viele als entbehrlich ansehen, und einer laut Kritikern beschädigten Außenpolitik. Die These, die diese Debatte eröffnet, zählt bis zu zehn Baustellen auf, die derjenige, der antritt, entschärfen muss. Die Liste ist nicht harmlos: Sie mischt makroökonomische Fragen mit Alltagsproblemen und lässt eine Frage offen. Gibt es genug Hände für so viel Kabelgewirr?
Staatsverschuldung, Ministerien und 'Chiringuitos': Der Papierkram am ersten Tag
Die erste Baustelle ist die langweiligste und teuerste: die Staatsverschuldung. Dass sie hoch ist, bestreitet niemand; Uneinigkeit herrscht über die Methode. Manche argumentieren, dass jede Anpassung durch Kürzungen bei politischen Ausgaben statt durch Steuererhöhungen erfolgen müsse, während andere entgegnen, dass ohne Wachstum keine Schulden sinken. Die zweite Bombe zielt auf Subventionen für Gewerkschaften, NGOs und das, was im Jargon Chiringuitos (politische Agenturen) genannt wird. Die dritte betrifft die Ministerien: Es gibt Vorschläge, sie von 22 auf 10 zu reduzieren, indem Ressorts wie Jugend, Gesundheit oder Wohnungsbau gestrichen werden, weil ihnen eigene Zuständigkeiten fehlen sollen. Auf der Gegenseite wird daran erinnert, dass jede Schere ihr Publikum und ihre Wahlfolge hat.
Was kostet die Wiederherstellung der Unabhängigkeit von TVE, dem Verfassungsgericht oder der Staatsanwaltschaft?
Die vierte Bombe verbraucht den meisten Tinte: die Wiederherstellung der Unabhängigkeit von TVE, dem Verfassungsgericht, der Staatsanwaltschaft, der Guardia Civil, der Nationalpolizei oder dem Militär. Es ist kein Haushaltsproblem, sondern eines der Zeit und des inneren Widerstands. Die fünfte — das Anheben von acht Jahren Teppichen — ist die unsicherste: Niemand weiß, wie viele Fälle vor Gericht landen würden oder wie viele unterwegs verloren gehen. Und die sechste, die Straße, läuft bereits nach dieser Diagnose: Ein Teil des politischen Spektrums bereitet sich auf eine Legislaturperiode der Konfrontation vor, falls das Ergebnis ihnen nicht gefällt.
Ceuta, Melilla und die Außenpolitik: Die Baustelle, die man nicht per Dekret löst
Die siebte Bombe ist territorial: Ceuta, Melilla und die Kanarischen Inseln. Es wird behauptet, marokkanische Medien würden zur Wahl der aktuellen Regierung aufrufen und zwischen den Zeilen Druck durch Migration auf diese autonomen Städte angedeutet. Die achte ist der internationale Ruf: Nach Jahren des Schadens wieder ein ernsthafter Partner für Europa, Amerika und Israel sein, so diese Lesart. Hier ist der Konsens minimal: Einige glauben, ein anderer Ton genüge; andere halten den Schaden für strukturell und sehen Spanien bereits als unzuverlässigen Partner abgestempelt. "Bananenrepublik", nennt es jemand.
Wohnraum und Einwanderung: Die zwei Bomben, die bereits explodieren
Die neunte und zehnte bedingen sich gegenseitig. Es wird argumentiert, dass 2018 ein Bestand von 75.000 verfügbaren Wohnungen existierte und nun etwa 1,5 Millionen fehlen, wobei die Migrationspolitik schuldig gesprochen wird. In den letzten Tagen seien laut dieser Erzählung mehr als 400.000 Wohnungen vom Mietmarkt genommen worden, wegen fehlender Rechtssicherheit für Eigentümer. Das vorgeschlagene Rezept ist einfach: Verschärfung des Strafgesetzbuchs, Gefängnisstrafen für Hausbesetzungen, Sicherheit für Vermieter zurückbringen und dabei Gefängnisse bauen. Das Gegenrezept hat auch Fürsprecher: Ohne staatliche Eingriffe korrigiert sich der Markt nicht selbst.
Die Liste der zehn Bomben hat einen Haken: Manche wirken wie Jahrmarktsknaller. Posten im allgemeinen Staatshaushalt weglassen, wie bei den Chiringuitos angedeutet, erfordert keinen Entschärfer, nur einen Stift und eine Parlamentsmehrheit. Andere verlangen jedoch etwas, das man weder kaufen noch dekretieren kann: Eiserne Hände und Zeit. Und Zeit ist in der Politik die knappste Ressource. Gott stehe uns bei, sagen sie. Oder erwische uns zumindest mit geschnürten Schnürsenkeln.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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