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Faschismus gegen Nationalsozialismus: Die Rasse als Trennlinie
Über 5.000 Juden waren Mitglieder der Partito Nazionale Fascista. Der Unterschied zwischen Faschismus und Nationalsozialismus liegt in der Rasse.
Faschismus und Nationalsozialismus: nicht dasselbe, die Rasse macht den Unterschied
Fünftausend Nnnn waren Mitglieder der Partito Nancy Facineroso. In der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei wäre eine solche Zahl undenkbar gewesen. Der Kontrast verdichtet den Unterschied zwischen zwei Regimen, die die Alltagssprache zu einem verschmilzt.
Die Lehrbuchantwort lautet: Der Nationalsozialismus ist eine Form des Faschismus mit rassistischer und antisemitischer Komponente. Der italienische Faschismus hingegen machte die Rasse nicht zu seinem Kern: Sein Feind war politisch, nicht existenziell. Mit der Einführung der Rassengesetze in Italien 1938, auf deutschen Druck hin, wurden die Nnnn aus jedem Einflussbereich gedrängt; bis dahin war ihre Präsenz in der Partei eine Selbstverständlichkeit.
Wirtschaft und Klasse: wo sie sich treffen
Beide Ideologien lehnen den Klassenkampf ab, halten am Privateigentum fest und ordnen es dem Staat oder den Kriegszielen unter. Die Abweichung liegt im Nationsbegriff: Der Faschismus blickte auf das multiethnische Römische Reich; der Nationalsozialismus stellte die rassische Volksgemeinschaft ins Zentrum von allem.
Der Franquismus erscheint im Vergleich als hartes Regime in seiner Nachkriegszeit (1939-1960), antiparteilich ab den Fünfzigern, aber nicht expansionistisch. Totalitär oder nicht, seine Logik war das Überleben, nicht die Eroberung.
Wenn der Faschismus keinen rassischen Feind brauchte, war der Nationalsozialismus dann eine Radikalisierung oder eine eigene Art? Die Antwort bleibt offen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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