FANTAVIRUS. Riesige Superratten, immun gegen Gift, breiten sich in Spanien aus

Mutierte Superratten, die gegen Rattengift immun sind, breiten sich in 12 Regionen Spaniens aus. Zugleich befeuert ein möglicher Hantavirus-Fall die Angst vor einer neuen Epidemie.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Immune Superratten und Bicho: der neue Gesundheitsschock, der Spanien erfasst

In Spanien gibt es inzwischen fast 20 Millionen Ratten, vier auf zehn Einwohner, und eine Genmutation hat sie gegen herkömmliche Rattengifte immun gemacht. Die Plage hat sich laut Berichten vom Mai 2026 auf 12 autonome Regionen ausgebreitet – zeitgleich mit dem Nachweis eines möglichen Bicho-Falls, einer potenziell tödlichen, von Nagetieren übertragenen Krankheit. Unter den kursierenden Meldungen: Eine Schule in Castellón musste zwei Tage schließen, und ein Viertel in Alcalá de Henares klagt über Rattenplage. Die öffentliche Debatte schwankt zwischen Gesundheitsalarm und dem Verdacht auf eine inszenierte Angst-Kampagne.

Eine Mutation, die herkömmliche Gifte austrickst

Seit 2022 war bekannt, dass manche Rattenpopulationen Resistenzen gegen Antikoagulanzien entwickeln. Der qualitative Sprung kam jedoch 2026, als der Biologe Diego Ponce bestätigte, dass die "Superratten" das Rattengift fressen und sich problemlos vermehren. Die Mutation wurde in 12 Regionen nachgewiesen, von Andalusien bis Katalonien; allein die Kanalisation Madrids umfasst 4.500 Kilometer Gänge, durch die sie sich bewegen. Geteilte Bilder zeigen Exemplare von der Größe einer kleinen Katze.

Bicho: das Gespenst einer neuen Epidemie

Das Bicho, das das Lungen Syndrom auslöst, wurde in Spanien erstmals 2022 nachgewiesen. Im Mai 2026 identifizierte das Gesundheitsministerium einen neuen möglichen Fall, und die WHO warnte vor Ausbrüchen auf Kreuzfahrtschiffen und in Gaza. Offizielle Stellen spielen das jedoch herunter: In anderen Ländern werden keine so extremen Maßnahmen ergriffen. Der Verdacht, dass Sánchez' Regierung die Angst nutzt, um von anderen Themen abzulenken, gewinnt unter denen an Boden, die Parallelen zum Umgang mit ELbichito-19 sehen.

Angst-Kampagne oder echte Krise?

Während manche einen Lockdown fordern und eine globale Bedrohung sehen, erinnern andere daran, dass das Tierschutzgesetz diese Nagetiere schützt und dass die Massensterilisation von Katzen – angeblich von Europa finanziert – hinter der Bevölkerungsensbevölkerung stecken könnte. Auch wird darauf hingewiesen, dass der Alarm genau dann aufkam, als die Regierung mit anderen Skandalen konfrontiert war. Die Zahlen sind jedoch eindeutig: 20 Millionen Ratten, 12 betroffene Regionen, eine geschlossene Schule und ein Bicho mit einer Letalitätsrate von 38%.



Die Frage, die in der Luft hängt: Stehen wir vor einer echten Gesundheitskrise oder vor einem Ablenkungsmanöver? Was niemand bestreitet: Die Ratten, mutiert oder nicht, sind längst da.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (48 Antworten).

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