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Falschmeldung: Russland will Finnland angeblich in 72 Stunden angreifen
Eine Falschmeldung über eine angebliche russische Invasion Finnlands innerhalb von 72 Stunden kursiert im Internet. Geschichte und allgemeine Skepsis entlarven sie schnell.
Die russische Drohung gegen Finnland, die niemand glaubt
Eine angebliche Drohung, Finnland innerhalb von 72 Stunden anzugreifen, die dem satirischen Konto „Basurrusia" (einem Parodie-Profil über Russland) zugeschrieben wird, kursiert in abgelegenen Ecken des Internets. Die Botschaft, die keine überprüfbare Quelle hat, stößt selbst in den kremlkritischsten Foren auf breite Skepsis.
Eine Geschichte, die wir schon kennen
Der historische Bezug liegt nahe: 1939 versuchte die UdSSR, im Winterkrieg Finnland anzugreifen, und scheiterte kläglich. Die finnische Armee fügte den Sowjets enorme Verluste zu; sie brauchten drei Monate und eine überwältigende zahlenmäßige Überlegenheit, um voranzukommen. „1939 ist das schlecht für sie ausgegangen", erinnert eine Analyse, die zusammen mit der Falschmeldung kursiert. Sollte es tatsächlich Invasionspläne geben, spricht die Geschichte dafür, dass man sie nicht drei Tage im Voraus ankündigt.
Das Geschäft mit dem Krieg: Nordkorea als Lieferant
Parallel dazu wird darauf hingewiesen, dass Nordkorea seine Munitionsverkäufe an Russland ausweitet, was seiner Wirtschaft zugutekommt. Diese Tatsache ist zwar Kontext, hat aber keinen direkten Bezug zur angeblichen Bedrohung Finnlands. Sie deutet eher darauf hin, dass der Kreml Ressourcen sucht, um seinen Kriegsaufwand in der Ukraine zu decken – nicht, um eine neue Front zu eröffnen.
Vor diesem Hintergrund ist das Einzige, was sicher ist: Der digitale Panic hat sehr kurze Beine. Wer auf einen Blitzkrieg setzt, sollte sich ansehen, wie der letzte Versuch endete.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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