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Eva Sorianos 'Eclipse-Modus' löst in Spanien Welle sexistischer Hasskommentare aus
Ein Foto von Eva Soriano und ihrer Freundin im 'Eclipse-Modus' hat in den sozialen Medien eine Welle sexistischer Kommentare ausgelöst. Was hinter der anonymen Wut steckt.
Eva Sorianos Eclipse-Modus und die Ernte der digitalen Verachtung
Was muss passieren, damit ein Bild von zwei Frauen, die einfach nur Spaß haben, zu einer Litanei von Beleidigungen wird? Im Fall von Eva Soriano und ihrer Begleiterin genügt ein einziger Bildausschnitt. Die Komikerin und ihre Freundin, im vollen „Eclipse-Modus“ erwischt, haben eine Flut von Kommentaren ausgelöst, die von ästhetischen Urteilen bis zur Analyse ihres Liebeslebens reichen.
Das Muster der anonymen Verachtung
Zuerst wird das Aussehen angegriffen, dann die Bewegung, und wenn das nicht reicht, erfindet man eine Theorie über die Trennungen der Protagonistin. Es spielt keine Rolle, dass die Szene nichts Besonderes ist: Die öffentliche Sichtbarkeit von Frauen zahlt weiterhin Zoll in Form anonymer Herabwürdigung. Manche argumentieren, wer im Fernsehen auftrete, setze sich der öffentlichen Prüfung aus – doch zwischen Prüfung und Spott liegt ein Abgrund, den manche hemmungslos überschreiten.
Sichtbarkeit als Tribut
Der Vorfall deutet zudem darauf hin, dass es sich bei der Begleiterin um eine bekannte Schauspielerin handelt, was den Fall zu einer Warnung für jede Frau mit öffentlichem Profil macht: Anonymität bleibt der beliebteste Zufluchtsort der Verachtung. Kein soziales Netzwerk hat die Gleichung gelöst, und währenddessen wird der „Eclipse-Modus“ zur Metapher: Sie verdecken ihr Bild, aber nicht den Schatten, den sie werfen.
Zum Glück endet der „Eclipse-Modus“. Der Kommentar-Modus nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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