Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Esquelas Cantabria: Traueranzeigen-Startup sucht nach Geschäftsmodell
Ein Portal für Traueranzeigen in Kantabrien (Spanien) löst eine Debatte über seine Tragfähigkeit aus: Werbung, Abos oder Gebühren für Bestatter. Hat es eine Zukunft?
Ein Traueranzeigen-Portal für Kantabrien: Wer zahlt die Rechnung?
Den Tod zu digitalisieren ist ein unbequemes Geschäft. Ein kürzlich vorgestelltes Projekt, Esquelas Cantabria, will die Traueranzeigen und Todesnachrichten der Region auf einer Website bündeln. Die Idee klingt nach einem nützlichen Dienst, doch die öffentliche Präsentation hat eine unbequeme Frage aufgeworfen: Woher soll das Geld kommen?
Die erste Hürde: Das Bestattungsunternehmen schaltet die Anzeige gratis
In mehreren spanischen Regionen veröffentlichen die Bestattungsunternehmen die Traueranzeigen selbst als Teil des Beerdigungspakets. Das macht das Portal zu einem Zwischenhändler mit wenig Verhandlungsmacht. Zur Debatte stehen Werbung, Gebühren pro Klick für die Bestatter oder Abos, doch nichts davon ist erprobt.
Zwei Ideen mit Wert: Filter und Benachrichtigungen
Zu den nützlichsten Vorschlägen gehören ein Filter nach Gemeinde und die Möglichkeit, Benachrichtigungen zu erhalten, wenn jemand aus einem bestimmten Dorf stirbt. Das sind einfache Funktionen, die den Dienst den Bürgern näherbringen und den Unterschied zu einer bloßen Suchmaschine für Traueranzeigen ausmachen könnten.
Die Versuchung zu skalieren
Ein weiteres offenes Thema ist die Reichweite. Sich zunächst auf Kantabrien zu beschränken, mag klug sein, doch wenn das Produkt funktioniert, scheint der Sprung in andere Regionen unvermeidlich. Jedes Gebiet hat eigene Regeln und Konkurrenz, und was in einem gilt, gilt im nächsten längst nicht.
Vorerst bleibt eine erste Lektion: Der Tod ist ein guter Köder, aber ein schlechter Kunde. Ob jemand bereit ist, dafür zu zahlen, bleibt abzuwarten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).
Ein Online-Casino mit 100.000 Dollar monatlichen Einzahlungen wird für 200.000 Dollar verkauft. Fünf Prozent Rendite pro Monat, aber ohne lokale Lizenz in Chile.
Eine Webseite mit wachsendem organischem Traffic und Sponsored Posts für 200 Euro wird für 700 angeboten. Der Preis kollidiert mit rechtlichen Zweifeln und Bewertungsfragen.
Ein Unternehmer nutzt das kostenlose QGIS für eine Landschaftsstudie für die katalanische Regionalregierung und spart sich die ArcGIS-Lizenz. Freie Software gegen Bürokratie.