Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Ebay verlangt von Gelegenheitsverkäufen spanische Ausweisdokumente und Bankkonten, entfernt PayPal. Gebühren übersteigen oft 15 %, was viele zum Aufgeben bewegt.
Ebay fordert Ausweis und neues Panel: Gelegenheitsverkäufer wehren sich
Der Verkauf weniger ungenutzter Artikel auf Ebay ist zu einem bürokratischen Akt geworden. Die Plattform hat ihr Zahlungssystem umgestellt – PayPal wurde durch ein eigenes verwaltetes System ersetzt –, den Verkaufsbereich als „Verkäufer-Dashboard“ neu gestaltet und verlangt selbst bei minimalen Jahresumsätzen einen spanischen Personalausweis und ein spanisches Bankkonto. Das Ergebnis: Viele Nutzer, die früher Secondhand-Waren loswurden, haben das Verkaufen eingestellt.
Die Beschwerden sind zahlreich. Ein Sammler, der weltweit verkauft, fasst es zusammen: Käufer bemerken nichts, aber Verkäufer werden verrückt gemacht. Ein anderer mit fünf Verkäufen unter 100 Euro im Jahr lehnt es ab, Verifizierungsprozesse zu durchlaufen, die er nur Profis zuordnet.
Was sich für Verkäufer bei Ebay geändert hat
Die tiefgreifendste Änderung betrifft das Zahlungsmodell. PayPal ist verschwunden; Geld fließt nun über Ebays verwaltetes System, das Beträge zurückhält und Gebühren vor der Auszahlung abzieht. Berichte zeigen, dass die Plattform gescannte Ausweise und spanische IBANs verlangt und ausländische Konten für Nicht-Profis ablehnt.
Das neue Verkaufs-Dashboard ist ein weiterer Streitpunkt. Was früher eine übersichtliche Liste war, wird von täglichen Nutzern nun als „Chaos-Panel“ beschrieben: unnütze Statistiken und schwer auffindbare Grundfunktionen. Das Tool scheint für Großkontos entwickelt worden zu sein, wobei Gelegenheitsverkäufer vernachlässigt werden.
Einige versuchen, die Verifizierung mit unvollständigen Daten zu umgehen, doch die Plattform fordert innerhalb weniger Tage die Bestätigung und den Scan des Dokuments an.
Gebühren: Von 4 % auf über 15 % in einem Jahrzehnt
Kosten sind das zweite große Argument. Erfahrene Verkäufer erinnern sich, dass die Gebühren einst unter 4 % lagen, dann auf 7 % und später auf 10 % stiegen. Mit der neuen Zahlungsplattform schätzen sie die Endkosten auf 15–16 %. In einem konkreten Fall lag die Gebühr für eine Grafikkarte bei über 20 %.
Bei diesen Margen lohnt sich weder billiger noch teurer Verkauf, wenn Käufer vergleichen. Einige schließen daher Geschäfte außerhalb der Plattform ab und bieten Rabatte für direkte PayPal-Zahlungen, um ihre Marge zu halten, trotz Risiko von Sanktionen.
Käufer sehen wenig; Verkäufer spüren alles
Die Asymmetrie ist total. Für Käufer ändert sich kaum etwas: bezahlen und empfangen. Für Verkäufer ist jede Transaktion ein Hindernislauf. Viele nutzen die Plattform nicht mehr und wechseln zu lokalen oder spezialisierten Alternativen für Kleidung und Sammlerstücke.
Das Problem dieser Alternativen ist die Reichweite. Ebay ermöglichte es Privatpersonen, seltene Stücke an Käufer in den USA oder Europa zu verkaufen, ohne einen Shop aufzubauen. Nationale Secondhand-Plattformen funktionieren lokal, aber nicht für ausländische Käufer in anderen Währungen. Diese Lücke, die Ebay füllte, bleibt bestehen.
Warum haben einige Verkäufer Ebay verlassen?
Weil der administrative und finanzielle Aufwand den Nutzen übersteigt. Die Pflicht zur Identifikation mit spanischem Ausweis und Bankkonto, das neue Dashboard und Gebühren über 15 % machen den gelegentlichen Verkauf unwirtschaftlich. Geringe Umsätze rechtfertigen den Prozess nicht, und die Plattform hat ihren Reiz für Gelegenheitsverkäufer verloren, ohne bei Großverkäufern zu punkten.
Das Geschäft, das auf der Strecke bleibt
Ein Detail erklärt, warum die Wut größer ist als erwartet. Ebay war nicht nur ein Laden; es war ein globaler Flohmarkt, wo Privatpersonen seltene Stücke wie Alben, Sticker oder Antiquitäten an internationale Käufer verkauften. Ein Veteran erinnert sich, für 150 Euro gekauft und für über 8.000 Euro verkauft zu haben – ein Deal, der globale Reichweite und verstreute Bieter erforderte.
Dieses Ökosystem basiert auf kleinen Verkäufern. Wenn sie gehen, schrumpft das Katalogangebot, und Käufer finden weniger. Die Plattform gewinnt Kontrolle über Zahlungen, verliert aber das Netzwerk, das sie einzigartig machte. Wie lange dauert es, bis Käufer merken, dass sie nicht mehr finden, was sie suchen?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (105 Antworten).
Wucherische Versandkosten, eBay- und PayPal-Gebühren sowie die Tarife von Correos (spanische Post) machen Spanien zu einem schlechten Markt für Verkäufer. Die Zahlen lügen nicht: Kaufen bei
Die neue verpflichtende Müllgebühr in Spanien treibt die Rechnungen stark nach oben: von 60 auf 130 Euro in Almería, von 78 auf 104 in Madrid. Das Gesetz ist bereits in Kraft, und die Gemeinden…
Die Crema eines Espressos erfordert Druck, den die Mokkakanne schlicht nicht hat. Ein Trick mit Zucker und einem Milchaufschäumer erzeugt eine ähnlich aussehende Emulsion mit anderem Geschmack.
Das Beharren darauf, dass Betroffene aufstehen, essen und rausgehen sollen, macht fremde Trauer zu einem Produktivitätsproblem. Das Recht, ungestört unglücklich zu sein.