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Donnie-Darko-Schauspielerin Daveigh Chase mit 35 gestorben
Die Schauspielerin aus Donnie Darko und The Ring ist mit 35 an einer Meningitis gestorben, nach Jahren von Obdachlosigkeit und Sucht. Die Debatte über Fentanyl und Kinderstars flammt neu auf.
Daveigh Chase: vom Kindstar aus 'The Ring' zum Tod als Obdachlose an Meningitis
Die Schauspielerin, die Lilo in 'Lilo & Stitch' ihre Stimme lieh und Donnie Darkos Schwester spielte, ist mit 35 Jahren gestorben. Wie ihr Freund und ihr Vater bestätigten, starb Chase am 16. Juni in einem Krankenhaus in Los Angeles an einer Meningitis und einer Blutvergiftung. Wegen Unterernährung eingeliefert, hatte sie als Obdachlose in Skid Row gelebt, dem härtesten Viertel der Stadt.
Die Nachricht, zunächst von TMZ gemeldet, hat die Debatte über den Preis des Kinderstars und die Opioidkrise in den USA neu entfacht. Chase, die in Kultfilmen wie 'Donnie Darko' und 'The Ring' die Hauptrolle spielte, war seit Jahren in rechtliche Probleme und Sucht abgerutscht. Ihre Agentin hatte den Dokumentarfilm 'Finding Lilo' gestartet, um sie nach einem Video aufzuspüren, das sie in Obdachlosigkeit zeigte.
Die Meningitis – die Entzündung der Hirnhäute und Rückenmarkshäute – forderte ihr Leben, kaum dass sie 35 geworden war. Die Behörden haben nicht bestätigt, ob der Konsum von Fentanyl zu ihrem Verfall beitrug, doch die Spekulationen deuten darauf hin. "Ich kann es mir vorstellen: ein fentanylabhängiger Zombie", fasste eine Analyse in sozialen Medien zusammen.
Chase drehte ihren letzten Film erst vor etwa zehn Jahren. Seitdem ging es steil bergab: Verhaftungen, eine Anklage, weil sie 2017 einen sterbenden Mann in einem Krankenhaus zurückließ, und schließlich die Straße. Ihr Fall zeigt, wie das amerikanische System seine Kinderstars ohne Netz fallen lässt, während Fentanyl grassiert. "Brutal, wie man sein Leben ruinieren kann, wenn doch alles geregelt war", war in der Diskussion zu lesen.
In Spanien dreht sich die Debatte darum, ob "hier verantwortungslose Menschen durchgehalten werden" – ein Ansatz, der im Kontrast zum fehlenden sozialen Schutz in den USA steht. Die Realität ist, dass die Kombination aus frühem Ruhm, fehlender Betreuung im Erwachsenenalter und harten Drogen ein tödliches Rezept ist, das keine Grenzen kennt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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