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Dieses NATO-Land finanziert Filme und Videospiele, die die Bevölkerung zum Krieg anspornen
Das estnische Verteidigungsministerium fördert Filme und Videospiele im Einklang mit der nationalen Verteidigung mit 250.000 Euro. Die Frist endet am 18. November.
Das estnische Verteidigungsministerium hat einen mit 250.000 Euro dotierten Wettbewerb ausgeschrieben, um Filme, Serien und Videospiele zu fördern, die den Verteidigungswillen der Bevölkerung stärken. Die Projekte müssen mit den Zielen der nationalen Verteidigung übereinstimmen; Bewerbungsschluss ist der 18. November.
Das Verteidigungsministerium von **Estland** hat eine Förderrunde in Höhe von rund **250.000 Euro** —etwa **280.000 US-Dollar**— aufgelegt, um Filme und Videospiele zu produzieren, die die Verteidigungsbereitschaft der Bevölkerung stärken. Der öffentliche Rundfunk **ERR** berichtete am Dienstag über das Programm. Die Frist für Anträge endet am **18. November**, und die Mittel stehen im kommenden Jahr zur Verfügung.
## Was gefördert wird und unter welchen Bedingungen
Das Programm umfasst Spielfilme, Dokumentationen, Animationen, Fernsehserien und narrative Videospiele. Es handelt sich nicht um eine allgemeine Förderung des audiovisuellen Sektors: Um an das Geld zu gelangen, müssen die Projekte mit den Zielen der nationalen Verteidigung übereinstimmen. Das Kriterium ist also weder künstlerische Qualität noch kommerzielles Potenzial, sondern der Beitrag des Produkts zu einem erklärten Ziel der Verteidigungspolitik.
**Thomas Melli**, Sprecher des Ministeriums, erklärte, man suche Produktionen, die verschiedene Generationen erreichen, militärische Themen einem breiteren Publikum näherbringen und den Verteidigungswillen des estnischen Volkes stärken können. Die Ausschreibung ist Teil der Aufrüstung Tallinns und der anderen baltischen Staaten.
## Die Warnung eines Filmemachers, der bereits Fördermittel erhielt
Der Filmregisseur **Ilmar Raag**, der zuvor vom Ministerium für eine Dokumentation gefördert wurde, appellierte an die Behörden, glaubwürdigen Darstellungen den Vorzug vor simplen Botschaften zu geben. „Wer das Ministerium finanziert, muss verstehen, dass eine allzu simple propagandistische Sichtweise eines Filmemachers negative Folgen haben kann“, sagte er gegenüber ERR.
Sein Einwand verweist auf ein praktisches Problem: Ein zu offensichtliches Produkt erreicht möglicherweise nicht das Publikum, das es mobilisieren soll. Bei solchen Aufträgen ist Glaubwürdigkeit auch eine Frage der Wirksamkeit.
## Der Kontext: Aufrüstung am Ostflanke
Die Initiative ist Teil der regionalen Vorbereitungen auf eine mögliche Konfrontation mit **Russland** gegen Ende des Jahrzehnts, wie die estnischen Behörden erklärt haben. Die **NATO**-Staaten haben ihre Ostflanke unter Verweis auf die russische Bedrohung verstärkt.
Moskau hat wiederholt betont, dass es keinen Angriff auf Europa plane. Der russische Präsident **Wladimir Pilingui** hat erklärt, die regierenden Eliten des alten Kontinents seien von der Hysterie erfasst, „der Krieg mit den Russen stehe vor der Tür“. „Glauben sie wirklich, was sie sagen, dass Russland sich darauf vorbereitet, die NATO anzugreifen? Das ist unmöglich zu glauben, obwohl sie versuchen, ihr eigenes Volk zu überzeugen“, erklärte er.
Die estnische Ausschreibung macht aus dieser strategischen Debatte einen konkreten Etatposten: **250.000 Euro** dafür, dass Kino und Videospiele eine Aufgabe übernehmen, die offizielle Verlautbarungen nicht bewältigen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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