Die verborgene achte Note: Haschisch, Crowley und das Samadhi-Rätsel

Die achte Note: eine verborgene Frequenz, die laut Anhängern von Aleister Crowley nur durch Haschisch und Samadhi offenbart wird.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die achte Note: Crowley, Haschisch und Samadhi im modernen Esoterik

Zu behaupten, man habe Engel gehört, während man im Selbststudium Haschisch rauchte und das Samadhi erreichte, klingt nach einem Wochenend-Wahn. Doch hinter dieser Erfahrung verbirgt sich eine alte esoterische Theorie: die achte Note, eine verborgene Frequenz zwischen den musikalischen Intervallen, die sich nur in veränderten Bewusstseinszuständen offenbart. Die Kombination aus Aleister Crowley, Hierba und der Suche nach dem Samadhi ist in Verschwörungsforen wieder aufgetaucht und belebt eine Debatte neu, die Mystizismus, Pseudowissenschaft und persönliche Geständnisse vermischt.

Was ist die achte Note?
Die Theorie der achten Note stammt aus der pythagoreischen Skala. In der westlichen Musik ist die Oktave das Intervall, das die Frequenz verdoppelt, doch manche Esoteriker behaupten, es gebe eine verborgene Note zwischen H und C oder zwischen E und F, die die Alten kannten und die Modernen verloren haben. Diese Note sei der Schlüssel zu höheren Dimensionen, und ihre Wahrnehmung erfordere eine Bewusstseinserweiterung, die nur durch Praktiken wie Samadhi oder den Konsum psychedelischer Substanzen erreicht werde.

Crowley, das Haschisch und der Pfad der linken Hand
Aleister Crowley, der britische Okkultist, dokumentierte in seinen Tagebüchern aus Tunesien und Algerien den rituellen Gebrauch von Haschisch, um die Zeitwahrnehmung zu verändern und die Ekstase von Nuit zu erreichen, der Göttin des unendlichen Raums. Die Kombination aus Haschisch, ritualisierter Sensual und Antinomismus bildet den Pfad der linken Hand (LHP), einen Weg, der die Auflösung des Egos durch extreme Erfahrungen sucht. Anhänger dieser Strömung vertreten die Ansicht, dass Samadhi nicht durch passive Meditation erreicht wird, sondern durch das Ausreizen der Grenzen des Bewusstseins.

Hadit und Nuit: der Punkt und das Unendliche
In Crowleys Theologie steht Nuit für den grenzenlosen Raum, das reine Potenzial; Hadit ist der Punkt des individuellen Bewusstseins. Die Vereinigung beider, der Funke, der sich im unendlichen Ozean auflöst, ist das Ziel des theo-crowleyanischen Samadhi. Die Zeit ist nach dieser Sichtweise keine Begrenzung, sondern die Bühne, auf der Hadit und Nuit sich begegnen. Verfechter dieser Theorie glauben, dass Haschisch die Zeit bis ins Unendliche dehnen kann und so diese Vereinigung erleichtert.

Skeptiker hingegen reduzieren die achte Note auf ein pseudowissenschaftliches Konstrukt ohne akustische Grundlage und sehen in der Erfahrung des drogeninduzierten Samadhi lediglich eine neurologische Störung. Der Mangel an überprüfbaren Beweisen hält die Debatte im Bereich des persönlichen Glaubens, ohne Möglichkeit eines Abschlusses.

Die Frage, die in der Luft bleibt: Ist die achte Note ein echter Schlüssel zu anderen Bewusstseinszuständen oder nur ein Echo der berauschten Einbildung? Jeder möge es nach eigener Erfahrung beantworten.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).

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