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Internetzensur kann einen Meteoriten wie Benítez' Gog nicht verbergen
Ein 30-km-Objekt wäre von Amateuren entdeckbar; das offizielle misst 900 Meter. Kann Zensur das verheimlichen?
Benítez' "Gog": Warum ein 30-Kilometer-Meteorit an der Zensur nicht vorbeischlüpfen kann
Kann eine Regierung die Ankunft eines Meteoriten verbergen, indem sie das Internet zensiert? Die Frage hat einen verschwörerischen Reiz, aber auch ein technisches Fundament. In J. J. Benítez' Fiktion ist "Gog" ein Objekt von 30 Kilometern. Die offizielle Version für August 2027 spricht von einem Asteroiden von weniger als 900 Metern, der in fast 400.000 Kilometern Entfernung vorbeiziehen wird. Dieser Kontrast nährt den Verdacht einer "Nebelkerze".
Ein Brocken dieser Größe bliebe nicht unbemerkt
Die These der totalen Zensur würde nur halten, wenn das Objekt klein wäre und von einer einzigen Quelle entdeckt würde. Aber ein Körper von 30 Kilometern wäre für jedes Observatorium und für Amateurastronomen mit leistungsstarker Ausrüstung sichtbar. Ihn zu verbergen würde erfordern, jede Nachricht oder Entdeckung per Algorithmus sofort zu zensieren, bevor sie viral geht – eine digitale Kontrolle ohne Beispiel. Und selbst dann bliebe die Mundpropaganda.
Die einzige Lücke: die Richtung der Sonne
Das ernsthaftste Gegenargument ist astronomischer, nicht zensorischer Natur. Näherte sich das Objekt aus Richtung der Sonne, würde das Gleißlicht eine optische Entdeckung verhindern, bis es direkt über uns steht. Dieses Fenster existiert. Was nicht passt, ist der Größenunterschied: Ein Objekt von fast 30 Kilometern würde, falls es existiert, gravitative oder thermische Spuren hinterlassen, die die offiziellen 900 Meter nicht erklären.
Manche fügen ein noch unbequemeres Element hinzu: Dass sich da gar kein Meteorit nähert. Das ist keine Zensur mehr, das ist eine andere Geschichte. Unterdessen halten Skeptiker eine praktische Beobachtung fest: Wer sich in Bunker einschließt, muss eines Tages wieder herauskommen, und die Vorräte reichen nicht ewig. Es sei denn, der Bolide kommt hinter der Sonne versteckt oder als offizieller Asteroid verkleidet – der Masterplan scheitert an derselben Logik, die so viele zunichtegemacht hat: Zu viele Menschen blicken in den Himmel.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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