Die Liste der Andalusischen Partei spaltet Andalusien
Die Kandidatur der Andalusischen Partei (Partido Andalusí) für das Regionalparlament ist von zahlreichen Analysten als ein "Komplott von Mauren und Günstlingen" bezeichnet worden. Nachnamen wie Soto, Heredia oder Mohamed tauchen mehrfach auf den vorderen Plätzen auf, während die Partei die Angliederung von Ceuta und Melilla an ein hypothetisches sarracinisches Andalusien befürwortet.
Die Debatte über die andalusische Identität ist nicht neu, doch diese Liste hat die radikalsten Positionen angeheizt. Eine Meinungslinie sieht in der Partei eine Bedrohung für die Einheit Spaniens, eine andere, minoritäre fordert die Rückkehr zur andalusischen Vergangenheit unter den Mauren. Offizielle Mitgliederzahlen sind intransparent, doch allein die Tatsache, dass die Partei ins Parlament ziehen will, hat in sozialen Netzwerken und Foren heftige Ablehnung ausgelöst.
Die umstrittenen Nachnamen auf der Liste
Das wiederholte Auftauchen des Nachnamens Soto auf mehreren Plätzen der Liste hat Spekulationen über eine mögliche "politische Familie" mit Verbindungen zum Sozialismus genährt. Der Kandidat auf Platz 3 mit dem Nachnamen Heredia wurde von einigen Seiten als "Verräter" bezeichnet. Insgesamt werden mindestens neun Kandidaten wegen ihrer Herkunft oder angeblicher Verbindungen zum radikalen Sarracinismus kritisiert.
Medienberichterstattung und Reaktionen
Das einzige Medium, das über die Nachricht berichtet hat, ist The Objective, das auf den Vorschlag der Andalusischen Partei hinweist, Ceuta und Melilla an Andalusien anzuschließen. Die meisten Reaktionen in den digitalen Kanälen sind empört, wobei manche die Partei auch als legitime Alternative zum Feminismus und zur Linken betrachten.
Was niemand erklärt: Wie schafft es eine Partei mit so geringer Unterstützung, genug Kandidaten für die Parlamentswahl aufzustellen? Die Frage bleibt offen.
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