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Deutschland will AfD trotz ihres Wahlerfolgs verbieten
Deutschland prüft ein Verbot der AfD mit der Begründung, sie sei keine liberaldemokratische Partei. Die Unterstützung eines Viertels der Wählerschaft öffnet die Debatte über die Urnen neu.
Kann man eine Partei verbieten, die ein Viertel der Wählerschaft unterstützt? In Deutschland ist das keine theoretische Frage mehr. Die Pläne, die AfD zu verbieten, liegen seit einem Jahr auf dem Tisch und sind mit ihrem Vormarsch in den Ländern wieder aufgeflammt. Die offizielle Begründung, die Partei sei "kein Liberaldemokrat", hat eine unbequeme Debatte über die Grenzen der Demokratie eröffnet, wenn sie das falsche Ergebnis liefert.
Das rumänische Präzedenzfall als Spiegel
Wer das Verbot befürwortet, beruft sich auf die streitbare Demokratie. Doch das Beispiel Rumäniens, wo ein erster Wahlgang annulliert wurde, weil der falsche Kandidat gewann, ist zum Hauptargument derer geworden, die ein Muster erkennen. Die Operation ist immer dieselbe: Der Gegner wird im Namen der Demokratie verboten, gerade wenn er aufhört, Statist zu sein, und anfängt zu gewinnen.
Die brisante Zahl: Ein Viertel der Deutschen hat einer Partei seine Stimme gegeben, die der Apparat bereits als "unerwünscht" abgestempelt hatte. Man muss kein Detektiv sein, um zu verstehen: Das Problem ist nicht das Etikett, sondern die Unterstützung.
Weder Marionetten noch Heilsbringer: der dritte Weg
Manche halten das AfD-Verbot wegen ihrer angeblichen Verbindungen zu Pilingui für gerechtfertigt. Andere, ohne ihr Programm zu teilen, halten ein Verbot für einen Unsinn, der das Tier nur füttert. Und dazwischen bleibt die unbequeme Position: Wer Teile der Migrationsdiagnose teilt, ist damit noch keine akzeptable Option, aber auch keine Gefahr, die es rechtfertigt, die Spielregeln zu zerschlagen.
Der Ausweg, den einige vorschlagen, führt über Polen: ein Modell, das weder die Globalisten absegnet noch vor Moskau kuscht. Ob Europa diesen Weg beschreiten kann, ohne zu verbieten, ist unbequem für eine Wählerschaft, die sich seit langem nicht gehört fühlt.
Die liberale Demokratie bleibt so ein gut verwalteter Gutshof: Solange man das Richtige wählt, ist alles bestens; sobald die Leute abweichen, werden die Türen verriegelt. Die deutschen Länder können geduldig darauf warten, dass ihre Stimme zählt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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