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Deutschland macht Krankschreibungen für die Krise verantwortlich
Deutschland macht Krankschreibungen für seine Wirtschaftskrise verantwortlich. 47 Prozent der Bürgergeld-Empfänger sind Ausländer. Echte Diagnose oder Ausrede für Einsparungen.
Deutschland macht Krankschreibungen für die Krise verantwortlich: Diagnose oder Ausrede?
Sucht Deutschland einen Sündenbock für seine wirtschaftliche Stagnation? Die deutsche Regierung hat die Krankschreibungen als eine der Hauptursachen für den Verlust der industriellen Wettbewerbsfähigkeit ausgemacht – in einer Debatte, die die Lager spaltet: Die einen sehen einen weit verbreiteten Missbrauch, die anderen darin den Versuch, die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern.
Die Zahl, die die Debatte entfacht
47 Prozent der Bürgergeld-Empfänger – der deutschen Grundsicherung – sind Ausländer, obwohl sie nur 17 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Insgesamt erhalten 5,5 Millionen Menschen diese Leistung, so die Zahlen, die in der Diskussion kursieren. Die Kombination aus hoher Zuwanderung, niedriger Produktivität und starkem Fernbleiben vom Arbeitsplatz ergibt einen Cocktail, den manche Analysten für untragbar halten.
Glieder einer Kette
Die Volkswagen-Krise ist das wiederkehrende Beispiel: Während das Unternehmen seine Probleme auf die hohe Krankenquote schiebt, weisen andere darauf hin, dass das eigentliche Problem die fehlende Nachfrage nach seinen E-Modellen ist. "Niemand will die deutschen Waschmaschinen auf Rädern kaufen", fasst eine kritische Stimme zusammen, die spottet, die Lösung sei, das Erwerbsleben auf 75 Jahre zu verlängern, damit die Chinesen VWs kaufen.
Zwischen Sozialkontrolle und Ausbeutung
Manche deuten die Offensive gegen Krankschreibungen als Manöver, um ein System der kapitalgedeckten Zwangspensionen durchzusetzen, bei dem die Ersparnisse der Arbeitnehmer von oben verwaltet werden. "Sie wollen euch als verdammte Sklaven", ist in der Analyse zu lesen, während die andere Seite darauf beharrt, dass der Missbrauch von Krankschreibungen wegen banaler Erkältungen die eigentliche Bremse für die Wirtschaft sei.
Das Aufeinandertreffen von Daten und Vorwürfen macht deutlich, dass die Debatte über das Gesundheitswesen hinausgeht: Es geht um das Sozialmodell, die Einwanderung und die Verteilung der Steuerlast. Während die Hansis – die deutschen Arbeitnehmer – weiter die Zeche zahlen, bleibt die Frage, wer schuld ist, offen. Sicher ist nur: Wie immer zahlen am Ende die Kleinen den Preis.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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