Der Mythos der strahlendsten blauen Augen des Kinos

Hypnotisch blaue Augen: Michelle Pfeiffer, Alexandra Daddario und die spanische Schauspielerin Cris streiten um die Krone der auffälligsten Augen im Film. Wer gewinnt?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Welche Schauspielerin hat die strahlendsten blauen Augen? Das Publikum ist sich nicht einig

Ein kürzlicher Thread in einer Film-Community hat die ästhetische Debatte über die Schauspielerinnen mit den durchdringendsten blauen Augen neu entfacht. Die Diskussion, gespickt mit Bildern und Referenzen, stellt zwei Lager gegeneinander: diejenigen, die zu den Hollywood-Stars halten, und jene, die das heimische Talent verteidigen.

Das blasse Blau des Misstrauens

Mehrere Kommentatoren sind sich einig, dass sehr helle, fast weiße blaue Augen ein zwiespältiges Gefühl erzeugen: Faszination und Misstrauen. Eine Schauspielerin (im Thread nicht direkt benannt), die diesen Effekt verkörpert, wird zitiert und mit Ben Stiller mit Schnurrbart verglichen, in Anspielung auf unzuverlässige Figuren. Derselbe Blick, der hypnotisiert, macht auch unbehaglich.

Michelle Pfeiffer und die amerikanische Schule

Die Erwähnung von Michelle Pfeiffer als Rivalin in diesem Augen-Ranking öffnet die internationale Tür. Ihr katzenhafter, grünlich-blauer Blick gilt als Klassiker. Doch ein User geht all in: "nicht blau, weiß", in Anspielung auf den extremen Ton mancher Augen, die an okularen Albinismus grenzen. Die Farbgenauigkeit wird entscheidend.

Das heimische Produkt: Cris' Blick

Die Antwort kommt mit einem Bild der spanischen Schauspielerin Cris (möglicherweise Cristina Segui, allerdings unbestätigt). "Na so was, Cris' Augen sind der Wahnsinn, und außerdem ist sie eine von uns", ist dort zu lesen, als Loblied auf ein intensives Blau, das Hollywood nichts schuldig bleibt. Die Gegenreaktion lässt nicht lange auf sich warten: "Ich weiß nicht, was ihr an ihr seht, ich fand sie immer hässlich." Der Geschmack ist ästhetisch eben nicht einstimmig.

Der glauke Ton und die griechisch-lateinische Herkunft

Ein Fachbegriff mischt sich ein: "glauk", jener grünlich-blaue Ton, der für Augen wie die von Alexandra Daddario charakteristisch ist. Eine mögliche griechisch-lateinische Abstammung wird als Ursprung dieser Färbung vermutet. Der Thread driftet in die Geschichte ab, aber auch in den Tod: "Aber diese Frau ist doch schon verstorben", heißt es über eine andere Schauspielerin, ein Beweis, dass die Zeit für alle vergeht.

Die Debatte bleibt offen. Es gibt keine Gewinnerin, aber eine Gewissheit: Die strahlendsten blauen Augen spalten das Publikum weiterhin zwischen ausländischem Magnetismus und nationalem Stolz. Wer eine Antwort sucht, muss sich die Filme ansehen und selbst entscheiden.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (82 Antworten).

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