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Der Mythos der Schwangeren im 11. Monat, der das Internet faszinierte
Die Legende einer Frau, die behauptete, seit 11 Monaten schwanger zu sein und in alexandrinischen Versen schrieb, lebt weiter.
Die geheimnisvolle Schwangere im 11. Monat, die zum digitalen Mythos wurde
Niemand konnte je beweisen, dass sie existierte. Ihre Geschichte lebt jedoch unvermindert weiter. Es handelte sich um eine anonyme Frau, die behauptete, seit elf Monaten schwanger zu sein; als man sie fragte, warum sie noch nicht entbunden habe, antwortete sie gelassen, sie gehe ins Krankenhaus, um die Geburt einleiten zu lassen. Diese Logiklosigkeit machte sie, statt sie zu entlarven, zu einer Kultfigur.
Von alexandrinischen Versen zur unmöglichen Nationalität
Mit den Wochen sammelte die Figur immer neue Facetten. Es hieß, sie schreibe in alexandrinischen Versen, gebe sich als Kroatin aus, obwohl sie seit Jahren in Spanien lebte, und sei laut manchen in Wirklichkeit ein bärtiger Mann aus Sigüenza. Sogar die Theorie kursierte, sie diktiere die Texte einem Spracherkennungssystem. Das Gemisch war so unglaublich abstrus, dass es als Kunstwerk des Trollens galt.
Die Identität, die nie geklärt wurde
Die Hypothesen darüber, wer dahintersteckte, reichten von einer Informatikingenieurin, die an der UNED (Spaniens staatliche Fernuniversität) studierte, bis zu einem Mann aus dem entvölkerten Spanien mit zu viel Zeit und blühender Fantasie. Beide Versionen könnten stimmen, oder keine. Jahre später ist das Rätsel ungelöst, und die Versuche, die Figur zu entlarven, haben nur für mehr Lärm gesorgt.
Solange es Internetnutzer gibt, die bereit sind zu glauben, werden neue Legenden geboren. Diese hier, mit ihrer unmöglichen Schwangerschaft und ihrem alexandrinischen Vers, hat einen gesicherten Nachfolger.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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