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Der 'große Erfolg', der Europa verarmen lässt – laut einer Forumserzählung
Eine Forumserzählung behauptet, die Sanktionen gegen Russland und die NATO hätten Europa verarmt lassen. Frankreich und Deutschland stehen im Zentrum dieser These.
Der 'große Erfolg', der Europa laut einer Forumserzählung teuer zu stehen kommt
Frankreich erlebt Unruhen, Deutschland kämpft mit Industrieproblemen und Großbritannien stürzt von einer Lebenshaltungskostenkrise in die nächste, so heißt es in der Debatte. Das ist die Bilanz, die ein Teil der Wirtschaftsanalyse – so die Forumsmitglieder – über die beispiellosen Sanktionen gegen Russland und die fortlaufenden NATO-Erweiterungen zieht. Die These, die in Anlageforen kursiert, ist unbequem: Der amerikanische Hegemon, mit einer Schuldenlast von nahezu vierzig Billionen, habe seine europäischen Partner geopfert, um die eigene Wirtschaft zu retten, so diese Erzählung. Der Auslöser war dieser Version zufolge kein Geheimplan, sondern eine Abfolge von Entscheidungen, die Europa selbst traf und für die es jetzt die Rechnung präsentiert bekommt.
Was mit den Sanktionen gegen Russland passiert ist
Der Ausgangspunkt ist bekannt: Nach 2014 und vor allem nach der Invasion der Ukraine verabschiedete die EU Sanktionspakete gegen Moskau, die auch russisches Gas und Öl betrafen. Die russische Antwort war, den Hahn des billigen Gases zuzudrehen. Das Ergebnis ist laut Branchendaten ein Verlust an industrieller Wettbewerbsfähigkeit Europas gegenüber den USA und Asien. Deutschland, die Lokomotive, ist in eine technische Rezession gerutscht und seine energieintensive Industrie hat die Produktion ins Ausland verlagert, so die Debatte. Frankreich hingegen verzeichnet soziale Unruhen und einen Unmut, den manche Analytiker direkt mit dem schwindenden Kaufkraftniveau verknüpfen.
Manche behaupten, die USA hätten dieses Szenario entworfen, um europäische Industrie und Kapital anzuziehen. Andere bestreiten das: Sie sprechen von europäischen Fehlkalkulationen und einer Energieabhängigkeit, die über Jahrzehnte gewachsen ist. Fest steht: Das billige russische Gas kommt nicht zurück, und die Energiekosten in Europa sind doppelt so hoch wie in den USA.
Die realen Kosten für den europäischen Geldbeutel
Die Inflation in Europa schoss nach 2022 in die Höhe. Die Reallöhne sanken und die Ersparnisse der Familien verloren an Kaufkraft. In Spanien ist die Debatte über die 'iberische Ausnahme' und die Steuer auf Energiekonzerne zu einem politischen Machtkampf geworden. Die These vom 'großen Erfolg' besagt, dass Europa sich nach fremdem Drehbuch selbst zerstört hat. Die Daten zur deutschen Deindustrialisierung und zu den französischen Unruhen nähren diese Lesart.
Warum Frankreich der Brennpunkt der Unzufriedenheit ist
Frankreich erlebt Proteste gegen die Rentenreform, Krawalle in den Vorstädten und eine Regierung, die ihre absolute Mehrheit verloren hat. Die Verbindung zu den Russland-Sanktionen ist indirekt, aber real: Die verteuerte Energie traf die Haushalte mit dem geringsten Spielraum am härtesten. Der soziale Unmut erklärt sich nicht allein durch die Ukraine, aber der Kaufkraftverlust war der Treibstoff.
Die spanische Antwort: Lieber arbeitslos?
Spanien hat den Schock besser überstanden als seine Nachbarn, so heißt es in der Debatte. Tourismus, europäische Gelder und eine geringere Abhängigkeit von russischem Gas haben den Schlag abgefedert. Trotzdem übersteigt die Staatsverschuldung 100 % des BIP, und die Lebenshaltungskosten bleiben die größte Sorge der Bürger. Die 'spanische Ausnahme' ist relativ.
Die verblüffende Zahl: Während Europa verarmt, haben die USA ihre Flüssiggas-Exporte zu Rekordpreisen ausgeweitet. Der 'große Erfolg' hat einen klaren Profiteur.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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